NRW-Arbeitsminister Schneider: Lage am Ausbildungsmarkt besser, aber noch nicht gut
Nordrhein Westfalens Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider sieht Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt in NRW. Das sagte der Minister im Interview mit der WDR Lehrstellenaktion.
Im Vergleich zum vergangenem Jahr sei die Lage für viele Jugendliche besser, erklärte Schneider in der DGB Jugendbildungsstätte in Hattingen (19.07.2012) Allerdings fehlen aktuell immer noch mehr als 20.000 Ausbildungsplätze im dualen System.
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NRW Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider in der DGB Jugendbildungsstätte Hattingen (Fotostrecke 1)
Unternehmen sollen über Bedarf ausbilden
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- Audio: Berufsberatung für Schüler muss noch besser werden. Schüler brauchen Infos zu unbekannten Chancen und Möglichkeiten (19.07.2012) Guntram Schneider, NRW-Arbeits- und Sozialminister
Schneider fordert die Unternehmen im Land auf, deutlich über Bedarf auszubilden, um den Fachkräftebedarf zu sichern. Auffällig - so der Minister - seien die großen regionalen Unterschiede im Land. So seien in den Großstädten an der Rheinschiene viele Ausbildungsplätze noch unbesetzt, in Teilen des Ruhrgebiets und in Ostwestfalen Lippe dagegen fehlten noch tausende von Stellen.

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NRW Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider im Interview
Keine Angst vor 2013
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- Audio: Abi 2013: Es droht Verdrängungswettbewerb zwischen Abiturienten und Real- und Hauptschülern (19.07.2012) Guntram Schneider, NRW-Arbeits- und Sozialminister
Angesichts des doppelten Abiturjahrgangs 2013 befürchtet Guntram Schneider zwar einen Verdrängungswettbewerb zwischen Jugendlichen mit Abitur und solchen mit real- oder Hauptschulabschlüssen, er glaubt aber nicht , dass die Lage kritisch wird. Denn der demographische Wandel wird auch auf Nordrhein - Westfalen durchschlagen.
NRW kann den arbeitslosen Jugendlichen in Spanien nicht alleine helfen
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- Audio: Junge Spanier sollten nicht mit falschen Versprechungen ins Ruhgebiet gelockt werden (19.07.2012) Guntram Schneider, NRW-Arbeits- und Sozialminister
Angesichts der Massenarbeitslosigkeit junger Menschen in Spanien und in anderen Mittelmeerländern warnt der nordrhein-westfälische Arbeitsminister davor, junge Spanier an Rhein und Ruhr zu locken, um hier eine Ausbildung zumachen.
Das sei angesichts der weiter angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt unverantwortlich. Allerdings hätten junge Spanier und Spanierinnen schon jetzt als EU Bürger im Zuge der Arbeitsnehmerfreizügigkeit das recht, nach Deutschland zu kommen und hier eine duale Ausbildung zu beginnen.
Stand: 26.06.2012, 16.25 Uhr
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