Razzien im Rotlichtmilieu Aachen im Visier der Fahnder

Bei europaweiten Razzien im Rotlichtmilieu haben Ermittler erneut Bordelle in und um Aachen durchsucht. Insgesamt schlugen die Ermittler in neun europäischen Staaten zu, darunter auch in den benachbarten Benelux-Ländern, wie das Bundeskriminalamt mitteilte. Die Aktion zielte auf die Bekämpfung des international organisierten Menschenhandels mit westafrikanischen Frauen.


Polizisten sperren das Aachener Rotlichtviertel in der Antoniusstraße
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Polizisten sperren das Aachener Rotlichtviertel in der Antoniusstraße

Allein in Aachen kontrollierten die Fahnder am Donnerstag (25.10.2012) 32 Betriebe und vier weitere im Umland, wie die Polizei dort erläuterte. 139 Frauen und 103 Männer seien überprüft worden. Laut Bundeskriminalamt (BKA) waren bundesweit mehr als 90 Polizeidienststellen in zwölf Bundesländern an den Razzien beteiligt.

34 Personen in Aachen festgenommen


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Wie schon bei der grenzübergreifenden Großrazzia vor gut einem Monat habe sich wieder "in großem Umfang der Verdacht der illegalen Prostitution" bestätigt. Am 21. September hatten Hunderte Polizisten Rotlichtbetriebe in der Rhein-Maas-Region durchsucht. Bei der Aachener Aktion seien 38 Straftaten und etliche Ordnungswidrigkeiten aufgedeckt worden, teilte die Polizei mit. 34 Personen, darunter sieben aus Nigeria, seien vorübergehend festgenommen worden.


Stand: 26.10.2012, 15.47 Uhr