Helmut Rehmsen in Denver, Colorado: Lernen US-Schüler genug?
Denver in Colorado ist die dritte Station von Helmut Rehmsens Reportagereise. Dort besucht er eine Highschool. Was genau er dort recherchieren soll, haben Sie entschieden.
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Die frühere Lehrerin Daisha sieht das amerikanische Schulsystem kritisch. (Fotostrecke 1)
Denver wirbt damit, die am höchsten gebildete Metropolregion der USA zu sein. 92,1 Prozent der Bewohner haben einen Highschool-Abschluss (Landesschnitt ist nur 81 Prozent). Wir sind zu Gast in einer Highschool.
Sie haben das Thema gewählt
Audio
- Audio: Helmut Rehmsen in Denver: Wie ist es um Amerikas Bildungssystem bestellt? (04.09.2012) Katrin Schmick / Helmut Rehmsen, WDR 2 Morgenmagazin
Die WDR 2 Hörer haben entschieden, dass Helmut Rehmsen das Thema Schule aus gesellschaftlicher Sicht recherchiert: Gibt es auch in den USA Klagen der Arbeitgeber darüber, dass die Schulabgänger zu wenig können und wissen? Welche Chancen haben Abgänger der verschiedenen Schulsysteme auf dem Arbeitsmarkt? Wie viele Schüler verlassen die Highschool ohne Abschluss?
Welche Rolle spielt das Thema bei der Präsidentschaftswahl?
Das Schulsystem hat bei den Vorwahlen kaum eine Rolle gespielt. Die Positionen von Demokraten und Republikanern sind sehr weit auseinander. Seit dem Bildungsgesetz No Child Left Behind (NCLB) 2002 unter Bush müssen die Schüler bei jährlichen Tests in Mathe und Lesen Fortschritte nachweisen. Sonst können Lehrer gefeuert und Curricula geändert werden. Immer mehr Eltern bevorzugen Charter Schools (Vertragsschulen) und misstrauen den öffentlichen Schulen. Romney will noch mehr Wahlmöglichkeiten für die Eltern. Obama ermutigt Schulen zu Reformen (z.B. Lehrergehälter, die vom Lernerfolg der Schüler abhängen) und verspricht dafür Bundesmittel.
Stand: 04.09.2012, 07.06 Uhr
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