Eröffnung der documenta 13 in Kassel Größer und internationaler

Rund 300 Teilnehmer aus insgesamt 55 Ländern werden zur documenta 13 in Kassel erwartet. Die Kunstausstellung zählt zu den weltweit wichtigsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst.


documenta 13 in Kassel

Bundespräsident Joachim Gauck hat am Samstag (09.06.2012) die documenta 13 in Kassel eröffnet. Das "Museum der 100 Tage" wird bis zum 16. September geöffnet sein. Erwartet werden mindestens 750 000 Besucher. Sie können sich von "worldly companions" - weltgewandten Begleitern - durch die Ausstellung führen lassen, die sich fast über die ganze Stadt erstreckt.


Das "Limited Art Proyect" von Yan Lei
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Das "Limited Art Proyect" von Yan Lei

Keine Berührungsängste mit anderen Disziplinen


Neben Skulptur, Malerei,Fotografie, Film, Performance und Installation werden unter anderem auch Experimente auf dem Gebiet der Kunst, Politik, Literatur, Philosophie und Wissenschaft gezeigt.

Alles Kunst, oder?


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Die documenta werde von einer ganzheitlichen Vision angetrieben, die dem beharrlichen Glauben an wirtschaftliches Wachstum skeptisch gegenüberstehe, sagte künstlerische Leiterin Christov-Bakargiev. Einige Teilnehmer seien auch Wissenschaftler. "Was manche dieser Teilnehmer tun, was sie in der documenta ausstellen, mag Kunst sein oder auch nicht", so Christov-Bakargiev.


Skulptur mit Kopf aus einem Bienenschwarm von Pierre Huyghe
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Skulptur mit Kopf aus einem Bienenschwarm von Pierre Huyghe

Kunst, fast überall

Zu den Veranstaltungsorten gehören neben den klassischen Ausstellungsräumen Fridericianum, Neue Galerie und "dokumenta-Halle" auch eine Vielzahl anderer Räume. Unter anderem würden in diesem Jahr die Kasseler Karlsaue, das Ottoneum (Naturkundemuseum), das leerstehende Hugenottenhaus sowie ein nicht mehr in Betrieb befindliches, unter Denkmalschutz stehendes Kino aus den 1950er Jahren einbezogen.


Stand: 09.06.2012, 10.26 Uhr