WDR 2 Kinotipp - Die Wand: Imposantes Kino
Eine Frau erwacht auf einer Berghütte und ist von einer unsichtbaren Wand umschlossen. Das Rätsel dieser Gefangenschaft wird nicht erklärt, der Film wendet sich dafür in grandiosen Bildern existenziellen Fragen zu.
Eine Frau (Martina Gedeck) ist zu einem Wochenendausflug mit einem befreundeten Ehepaar auf eine entlegene Jagdhütte gefahren. Das Paar geht aus, die Frau bleibt allein zuhause. Als sie morgens aufwacht, ist sie plötzlich von einer rätselhaften Wand vom Rest der Welt getrennt.
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Große Panoramalandschaften in "Die Wand" von Julian Roman Pölsler (Fotostrecke 1)
Auf sich allein gestellt in der Natur
Sie ist ganz auf sich zurückgeworfen und muss mit der Natur und ihrer Einsamkeit über Jahre fertig werden. Ihre Tagebuchaufzeichnungen geben ihr Raum zur Reflektion.
Grandiose Bilder
In der gelungenen Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Marlen Haushofer liest Hauptdarstellerin Martina Gedeck diese Notizen aus dem Off. Regisseur Julian Pölsler findet grandiose Bilder für die Gefühlszustände seiner Protagonistin, Martina Gedeck trägt die Erzählung fast im Alleingang. Hier treten existentielle Überlebensfragen an die Stelle vordergründiger Spannung. Imposantes Kino.
Drama, A/D 2012, Regie: Julian Pölsler, ab 12 Jahren
Stand: 11.10.2012, 00.00 Uhr
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