WDR 2 Die Kritiker - Ausstellung "Lichtgestöber": Kunst und Kälte
Der Winter hat Einzug gehalten in das Arp Museum im Bahnhof Rolandseck und nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise, ins 19. Jahrhundert. Da begannen Künstler wie Gustave Courbet, Alfred Sisley, Claude Monet oder Camille Pissarro den Winter als Motiv zu entdecken.
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Claude Monet, Le train dans la neige. La locomotive, 1875 (Ausschnitt) (Fotostrecke 1)
Sie malten Landschaften und Stadtansichten im Scheetreiben oder unter Schneedecken und loteten die Farbigkeit des Schnees aus. Zeitgleich malten auch deutsche Künstler wie Max Liebermann, Lovis Corinth oder Christian Rohlfs die eisigen Winterbilder. Zum einen waren die Winter des ausgehenden 19. Jahrhunderts tatsächlich sehr streng, zum anderen hatten auch die Fotografen der Zeit die glitzernden Winterimpressionen mit der Kamera abgelichtet.
Bogen zur Gegenwart
Die Austellung in der Kunstkammer Rau wartet mit Meisterwerken aus der Zeit des Impressionismus auf, schlägt aber auch einen Bogen zum Klimawandel der Gegenwart. In Zusammenarbeit mit dem Potsdamer Insititut für Klimaforschung und dem Deutschen Wetterdienst wird das Abschmelzen der Alpengletscher ebenso thematisiert wie das Klimageschehen der letzten 300 Jahre.
Eine vielschichtige Ausstellung, die Kunstschätze auf höhstem Niveau präsentiert und trotzdem einen intelligenten Bogen zu drängenden Fragen der Zeit stellt!
Lichtgestöber. Der Winter im Impressionismus
Kunstkammer Rau
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen
Öffnungszeiten: Di - So 11-18 Uhr
Eintritt: 8 Euro, erm. 6,50 Euro
Stand: 16.11.2012, 12.00 Uhr
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