Moderatorin: Sigrid Fischer
Ohne vorauszuahnen, dass daraus ein Beruf werden sollte, begann ich schon im Alter von 18 Monaten mit dem Sprechen. Nach langen Trainingsjahren - studienbedingt auch in anderen Sprachen - erschien mir das Medium "Radio" geeignet, das Erlernte zur Anwendung zu bringen. Zumal ich mich auch schon sehr früh für die Interessen meines zukünftigen Arbeitgebers eingesetzt hatte: In erbitterten sonntagnachmittäglichen Auseinandersetzungen mit meinem großen Bruder versuchte ich das WDR-Kinderprogramm gegen die RTL-Hitparade durchzuboxen - wobei ich meistens unterlag.

-
Sigrid Fischer
Meine eigene journalistische Arbeit konzentrierte sich von Anfang an auf "Kultur" und "Unterhaltung", wobei sich eine offensichtlich cinemanische Veranlagung in Form von Filmrezensionen, Festivalberichten und Interviews mit Filmschaffenden immer wieder durchgesetzt hat.
Im Hörfunk Sendungen zu moderieren, macht mir unter anderem deshalb Spaß, weil ich so ungestört mein Radioprogramm hören kann und auch noch dafür bezahlt werde.
Dass es mich als gebürtige Hernerin irgendwann in die Zugabe verschlagen würde, war eigentlich abzusehen: Wenige Kilometer Luftlinie von meinem Elternhaus entfernt heckte Jürgen von Manger seine schwarz-humorigen Scherze aus. Und gleich nebenan, in Recklinghausen, wuchs schon der Hape Kerkeling heran. Inzwischen bin ich ins Bergische konvertiert, habe dabei meinen Sprachschatz um das wichtige Wörtchen "woll" erweitert und komme auch mit dem rheinischen Frohsinn bestens zurecht. Mit Herz, Mundwerk und Humor bleibe ich aber stets überzeugte Ruhrgebietlerin. Und da halte ich es natürlich streng mit meinem Heimathumoristen Jürgen von Manger: Hauptsache Mensch bleiben, ne.
Seite teilen
Über Social Bookmarks