Moderator Tom Hegermann

Tach zusammen.


Tom Hegermann

Tom Hegermann

Also, das kam so: Zunächst habe ich mir im Alter von neun Jahren den Unterarm gebrochen, dann habe ich darüber meine erste Geschichte geschrieben ("Pinocchio und der gebrochene Arm"). 15 Jahre später habe ich mit selbst verfassten Sätzen erstmals Geld verdient.

1984 war das: 25 Mark für 50 Zeilen in der Rheinischen Post, und zwar über den katholischen Gehörlosenverein meiner geliebten Heimatstadt Duisburg. Außerdem kriegte ich noch einen Stapel Notizblöcke in die Hand gedrückt und ein halbes Dutzend dieser Billig-Kugelschreiber, die einem immer die Finger so verschmieren. Das hätte die Redaktion besser nicht gemacht, denn so kam ich auf die Idee, dass aus den 50 Zeilen am Ende vielleicht ein richtiger Beruf werden könnten.

Weil mir das mit den vollgeschmierten Fingern irgendwann zu lästig wurde, bin ich zum Radio gewechselt, wo ich als Reporter richtige Mikrofone halten durfte, von denen ich praktisch überhaupt nicht schmutzig wurde. Weil mir das mit dem Mikrofon in der Hand aber auch irgendwann zu lästig wurde, bin ich dann Moderator geworden. Da muss man die nämlich nicht mehr selber halten.

Denn im Studio von WDR 2 sind die Mikrofone fest installiert. Und darüber freue ich mich jedes Mal aufs Neue. Und zwar bei jeder Sendung, die ich moderiere. Nachdem ich jahrelang im Morgenmagazin den Radiowecker gemacht und danach die Westzeit moderiert habe, bin ich jetzt meistens im Mittagsmagazin zu hören und gelegentlich im Montalk.

Wir hören uns!