Detlev Steinmetz

Meine erste Schallplatte hieß "The Good, the Bad and the Ugly", ein Instrumental von einem älteren Herrn (Hugo Montenegro), und zudem auch noch ein Cover (Original Ennio Morricone). Sie war weder unheimlich progressiv, noch hätte ich mich damit in der Schule als Musikexperte profilieren können.


Detlev Steinmetz
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Detlev Steinmetz

Die Musik hat mich dennoch nicht mehr losgelassen. Eltern, Nachbarn oder auch Kollegen, denen irgendwie hohe Phonzahlen oder mein Getrommel auf die Nerven gingen, hätten sich dies sicher sehnlich gewünscht. Zu spät!

Dass ich bis heute ab und zu Yesterday und Classics moderiere, Porträts über Musiker schreibe und produziere, ist wohl eine Folge davon, aber nicht unbedingt logisch. Doch was ist bei mir überhaupt logisch.

Eigentlich bin ich volldiplomierter Kaufmann (was hätte aus mir alles werden können!) - Radio Luxembourg hat mich dennoch genommen und sicherheitshalber erst einmal zum Journalisten ausgebildet. Eigentlich habe ich auch Anglistik studiert, halte mich aber seit Jahren viel lieber in Frankreich auf. Eigentlich hasse ich frühes Aufstehen, arbeite aber freiwillig und auch gerne als Redakteur im WDR 2 Morgenmagazin (um 3 Uhr in der Früh klingeln gleich zwei Wecker bei mir).

Übrigens: Meine zuletzt gekaufte Platte heißt "Tocame" (Dublex Inc.), wieder ein Instrumental, aber diesmal wirklich progressiv, voll Electronica und so, Sie wissen schon!