Norah Jones Ausnahmemusikerin des Jazz

Von Helmut Brasse

Norah Jones ist eine Ausnahmemusikerin - die Tochter des legendären Ravi Shankar schaffte es 2002 Millionen von Musikhörern in die Welt des Jazz zu locken. Auch die Folge-Alben verkauften sich grandios.


Norah Jones während eines Konzertes in Frankfurt
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Norah Jones während eines Konzertes in Frankfurt

Norah Jones gehört zu den ersten musikalischen Überraschungen, die das neue Jahrtausend mit sich brachte. Die Tochter des legendären Ravi Shankar schaffte es 2002, mit ihrem Album "Come away with me" weltweit Millionen von Musikhörern in die Welt des Jazz zu locken. Über 20 Millionen Exemplare wurden davon bis heute verkauft. Für Jazz-Musik eine absolute Ausnahme. Auch die Nachfolgealben führten die Verkaufshitparaden weltweit an. Wobei Norah Jones nicht einfach den Stil des erfolgreichen Erstlings kopierte. Auf dem zweiten Album "Feels like Home" gab es viele Country-Einflüsse, das dritte Werk "Not too late" zeichnete sich durch eine gewisse Schwere und Ruhe aus. Das vierte Werk ging dann in Richtung Rock.

Ein Album voller Herzschmerz

Ende April erschien das neue Studioalbum der Musikerin mit dem Titel "Little broken Hearts". Diesmal widmet sich Norah Jones dem Titel entsprechend dem Thema "Herzschmerz". Das Album enthält viele Balladen, die aber wieder mehr rockige Anklänge aufweisen und kaum noch an ihre jazzigen Anfänge erinnern. Zur Vorstellung des Albums gab Norah Jones ein spezielles Konzert in Köln. Es fand statt am 18. April 2012 im "Alten Wartesaal" in Köln, eine Konzerthalle direkt unter dem Hauptbahnhof. Das ganze wurde durchgeführt als Gemeinschaftsveranstaltung von "WDR2" und dem "Rockpalast".


Stand: 02.07.2012, 11.29 Uhr