WDR 2 Moderator Johannes Simon präsentiert seine Topalben des Jahres: Musikalische Wonne
Johannes Simon stand in diesem Jahr auf Singer-Songwriter-Musik auf Premiumniveau, Plastik-Pop, der den Zeitnerv trifft, und eine musikalisch vielseitige Einmannband.
Feist - Metals

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Cover der CD "Metals" und Sängerin Leslie Feist
Erst heiß machen und dann fallen lassen. Na, danke! 2007 schaffte Leslie Feist bei uns in Deutschland den Durchbruch mit "The Reminder". Überall lief ihr Song 1234... Man konnte so schön mitsingen. Und dann? Nichts. Pause, vier Jahre kein neues Album. Erst 2011 brachte Erlösung. Metals heißt das neue Studioalbum von Leslie Feist. Eine musikalische Wonne irgendwo zwischen Herzschmerz und Melancholie. Leslie Feist ist ernster geworden. Ihre Musik wirkt reduzierter und auf den Punkt gebracht. Keine Mitsing- Nummern, keine Partystücke. Dafür gibt es auf "Metals" Singer-Songwriter Musik auf Premiumniveau. Das Warten hat sich gelohnt, für mich zumindest. Anspieltipp: Graveyard und "How come you never go there".
David Guetta - Nothing but the beat

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Cover von "Nothing but the beat" von David Guetta
Spricht man über Tanzmusik, landet man oft bei einer Diskussion über Qualität und Niveau. Oftmals gerechtfertigt, da vieles in dem Bereich nach billigem Plastik klingt. Ich will nicht behaupten, dass David Guetta gänzlich anders arbeitet, aber er macht vieles besser als seine DJ-Kollegen. Vor allem ist er konsequent. Tanzbare Melodien, Songs mit einer klaren Popstruktur und zumeist kommt noch ein feat. Snoop Dogg, Sia, Usher, Akon etc. obendrauf. So einfach ist das Hit-Rezept des momentan erfolgreichsten DJ‘s der Welt. Er trifft den Nerv der Zeit und auch meinen. Plastik-Pop hin oder her, mir gefällt seine Musik und vor allem "Nothing but the beat". Anspieltipp: "I can only imagine" und "Nothing really matters".
Gotye - Making Mirrors

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Cover "Making Mirrors" von Gotye
Gotye wer? Na wie Jean Paul Gaultier, nur macht er nicht in Mode sondern in Musik. Jetzt wissen wir schon mal wie sein Name ausgesprochen wird. Gotye kommt ursprünglich aus Belgien, zog aber mit seinen Eltern im Alter von zwei Jahren nach Australien. Dort ist er mit seiner Musik wahnsinnig erfolgreich. Zu Recht, wie ich finde. Sein neues Album ist musikalisch sehr vielseitig. Von 80er Jahre Pop, bis hin zu Folk und Soul. Das alles sauber produziert in einer alten Scheune von einer Einmannband. Gotye spielt u.a. Schlagzeug, Gitarre und Keyboard. Das Anti-Liebeslied "Somebody that I used to know" ist für mich am Ende des Jahres der Song des Jahres und "Mirrors" eines der besten Alben 2011. Anspieltipp: "Somebody that I used to know" und "I feel better".
Stand: 20.12.2011, 14.37 Uhr
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