NRW


Ein Frachter fährt in Münster  aus einer Schleuse am Dortmund-Ems-Kanal

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Aachen und die Region

Monschau
  • Aachen: Mutmaßlicher Sexualstraftäter gefasst

    In Aachen hat die Polizei einen mutmaßlichen Sexualstraftäter gefasst. Dem Mann wird vorgeworfen, am Donnerstagabend zwei Frauen sexuell belästigt zu haben. Kurz nach den Übergriffen in der Innenstadt von Aachen konnte der 26-Jährige festgenommen werden. Ob der Mann möglicherweise bereits ähnliche Delikte begangen hat, ist unklar. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

  • Mechernich: Auszahlung von Mechatronics-Betriebsrenten gestoppt

    Ehemalige Beschäftigte der vom Insolvenzverfahren betroffenen Mechernicher Firma Mechatronics müssen vorerst auf ihr Geld warten. Die Auszahlung der Betriebsrenten ist gestoppt worden. Der Mechatronics-Betriebsrat versicherte aber, die rund 120 Betroffenen müssten sich keine Sorgen machen. Ihre Ansprüche seien abgesichert und der Stop nur vorübergehend. Das Geld würde bald wieder ausgezahlt.

  • Vaals/NL: Wasserzapfstellen für Niederländer

    Im niederländischen Dorf Vijlen bei Vaals können Bürger ab Donnerstag gratis Leitungswasser abfüllen. Die Wasserzapfstelle ist die erste im Süden der niederländischen Provinz Limburg. Die Qualität des Leitungswassers in den Niederlanden gehört weltweit zu den besten. Damit die Menschen mehr davon trinken und weniger verpacktes Wasser kaufen, werden derzeit im Auftrag der Wasserleitungsgesellschaften in vielen Gemeinden Wasserzapfstellen installiert. Das sei nicht nur ein Service für die Bürger, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz, so eine Sprecherin der Gemeinde Vaals. Die Wasserzapfstellen werden regelmäßig auf Bakterien kontrolliert.

  • Düsseldorf/Eifel: Landtag diskutiert über Pumpspeicherkraftwerke

    Der NRW-Landtag wird sich am Donnerstag mit dem umstrittenen Pumpspeicherkraftwerk in der Eifel beschäftigen. Es soll in den nächsten Jahren am Rursee entstehen. In einem gemeinsamen Antrag rufen die Fraktionen von SPD und Grünen die Landesregierung auf, solche Projekte zu unterstützen. "Nordrhein-Westfalen braucht neue Pumpspeicherkraftwerke" - heißt es im Titel des Antrags. Die Anlagen seien seit Jahrzehnten im Einsatz, technisch ausgereift und hätten sich bewährt. Der Bau neuer Pumpspeicherkraftwerke solle zügiger als bisher vorangetrieben werden, damit die Ziele der Energiewende erreicht werden könnten. Kritiker in der Eifel sehen in dem dort geplanten Kraftwerk allerdings eine Gefahr für die Natur und eine Bedrohung des boomenden Eifel-Tourismus. Über den Antrag von Rot-Grün soll im Landtag am späten Donnerstagnachmittag abgestimmt werden.

  • Region: Grundwasser aus Tagebau Hambach soll öffentliche Gebäude heizen

    Grundwasser, das aus dem Tagebau Hambach abgepumpt wird, soll künftig öffentliche Gebäude beheizen. Mit dem 26 Grad warmen Wasser sollen sechs Schulen und Turnhallen sowie das Kreishaus in Bergheim beheizt werden. Die Kosten für das weltweit einzigartige Pilotprojekt belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro.

Bergisches Land

Die Schwebebahn in Wuppertal
  • Gasexplosion in Wuppertal

    Im Wuppertaler Stadtteil Heckinghausen ist heute Morgen ein Haus durch eine Explosion komplett zerstört worden (20.06.13). Erste Ermittlungen der Kripo haben ergeben, dass es sich vermutlich um eine Gasexplosion handelte. Ein Mann wurde aus den Trümmern geborgen; er schwebt laut Polizei in Lebensgefahr. Die drei Bewohner des Nachbarhauses, welches teilweise auch zerstört wurde, befinden sich im Krankenhaus. Die Ermittlungen zur genauen Ursache der Explosion dauern an.

  • Flüchtlinge im Bergischen Land

    Zum heutigen Weltflüchtlingstag (20.06.13) ziehen Bergischen Kommunen Bilanz: Vielerorts hat sich die Zahl der Asylbewerber im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. In Remscheid wurde ein schon aufgegebenes Flüchtlingsheim wieder in Betrieb genommen, in Gummersbach sind Asylbewerber übergangsweise in Hotels untergekommen. Die mehr als 1.000 Plätze für Asylbewerber in den Wohnheimen des Bergischen Städtedreiecks werden auch auf längere Sicht kaum ausreichen. Denn noch immer kommen zum Beispiel aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawien viele Flüchtlinge nach Deutschland. Sinti und Roma werden in ihren Heimatländern diskriminiert. Derzeit bereiten sich die Städte zudem auf die Ankunft von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien vor.

  • Umgang mit syrischen Flüchtlingen

    Viele Kommunen im Bergischen Land nehmen bald die ersten Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien auf - zum Weltflüchtlingstag haben die Städte das auf WDR-Nachfrage bestätigt (20.06.13). Die Syrien-Flüchtlinge erhalten einen besonderen Status: Sie können mindestens zwei Jahre lang ohne Asylverfahren hier leben. In Remscheid kümmert sich der Zentraldienst Integration und Migration um die Ankömmlinge, die meist traumatisiert sind und besondere Aufmerksamkeit benötigen. Seit 2001 machen viele Länder am 20. Juni mit dem Welt-Flüchtlingstag auf das Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam.

  • Bessere Brustkrebs-Aufklärung

    Seit sich die Hollywood-Schauspielerin Angelina Jolie vor etwa einem Monat wegen eines erblich bedingten Risikos beide Brüste amputieren ließ, sind vielen Patientinnen verunsichert. Das Kreiskrankenhaus im oberbergischen Gummersbach will etwas dagegen tun: Es verteilt Plakate an die gynäkologischen Praxen in Oberberg und die liefern Fakten (20.06.13). Zum Beispiel, dass Gendefekte die Ursache nur für fünf bis zehn Prozent der Brustkrebsfälle sind. Wer mehr wissen will, muss sich an die Spezialisten in der Uniklinik Köln wenden. Sie beraten in allen Fragen rund um den Gentest und können auch verunsicherten Patientinnen die Angst nehmen.

  • Städte suchen Wahlhelfer

    Die Städte im Bergischen Land bereiten sich auf die Bundestagswahl im September vor und suchen jetzt Wahlhelfer (06/13). Allein in Wuppertal werden fast 2.000 Helfer gebraucht, in Solingen sind es 800. Dort haben sich schon 400 Helfer gemeldet. Viele von ihnen sind Mitarbeiter der Verwaltung und deren Angehörige. Zum ersten Mal können sich Interessierte auf der Internet-Seite der Stadt Wuppertal bis Mitte Juli auch online bewerben. Die Wahlhelfer erhalten eine Aufwandsentschädigung von bis zu fünfzig Euro.

Münsterland

Zentrum der Stadt Münster
  • Spurensuche nach Säuglingstod

    Im Fall der gefundenen Babyleiche in Münster sucht die Polizei weiter nach Spuren. Heute Vormittag (20.06.2013) untersuchen Beamte das Ufer des Dortmund-Ems-Kanals zwischen Münster-Hiltrup und der Umgehungsstraße. Eine sechsköpfige Mordkommission führt die Ermittlungen. Das gestern im Dortmund-Ems-Kanal in Münster tot aufgefundene Baby ist durch Schläge gegen den Kopf gestorben. Das hat die Obduktion ergeben. Wie die Staatsanwaltschaft sagte, war das kleine Mädchen lebend zur Welt gekommen, wurde dann tot geschlagen und in den Kanal geworfen. Das neugeborene Mädchen schwamm kopfüber an der Spundwand im Kanal. Dort fanden es gestern Mittag zwei Radfahrer und alarmierten die Feuerwehr. Das Baby lag wahrscheinlich bereits mehrere Tage lang tot im Kanal in Münster. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Säugling nicht mit ärztlicher Hilfe und nicht in einem Krankenhaus geboren wurde. Das Mädchen trug noch seine Nabelschnur. Die Polizei sucht nach Zeugen, die in den vergangenen Tagen am Kanalufer im Süden von Münster etwas Verdächtiges beobachtet haben.

  • Stresstestergebnisse der UAA Gronau

    Im Gronauer Rat sind gestern Abend (19.06.2013) die Ergebnisse der Sicherheitsüberprüfung an der Uran-Anreicherungsanlage vorgestellt worden. Vertreter des Bundesumwelt-Ministeriums und des NRW-Wirtschafts-Ministeriums erläuterten die Ergebnisse des Stresstests. Die Sitzung des Rates lief erst wenige Minuten, da gab es die erste Unterbrechung. Atomkraftgegner hatten im Zuschauerraum Transparente entrollt. Nach dem Ende des Protestes begründeten die Vertreter beider Ministerien, warum sie in ihren Überprüfungen zu dem Ergebnis gekommen sind: Die Anlage sei sicher. Viele Nachfragen hatten die Politiker zum Szenario eines möglichen Terrorangriffs mit einem Passagierflugzeug. Die Antwort der Prüfer: Auch wenn die Anlage nicht gegen Flugzeugabstürze ausgelegt sei, so seien doch Maßnahmen getroffen worden, die Folgen eines solchen Unglücks zu reduzieren.

  • Polenz beeindruckt von Obama

    US-Präsident Barack Obama hat bei seinem Deutschland-Besuch gestern (20.06.2012) viele Menschen beeindruckt, auch Politiker wie Ruprecht Polenz aus Münster. Der außenpolitische Sprecher der CDU-CSU-Bundestagsfraktion empfand Obama als ungewöhnlich lässig und sehr sympathisch, ein Hinweis für das gute Verhältnis zwischen Amerika und Deutschland: "Obama ist ein sehr lockerer, charmanter Gast gewesen, der das Publikum in seinen Bann gezogen hat, sowohl auf dem Pariser Platz, wie beim Abendesssen im Schloss Charlottenburg, wo ich auch mit meiner Frau dabei sein konnte. Seine sehr gewinnende Art hat die Menschen für ihn eingenommen und aber auch gezeigt, wie sehr er selber emotional Deutschland und Europa verbunden ist."

  • Höhere Gewerbesteuern

    Zehn Städte und Gemeinden im Münsterland erhöhen in diesem Jahr die Gewerbesteuer. Das hat eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer in Münster ergeben. Sie kritisiert, dass viele Städte und Gemeinden seit Jahren mehr Grund- und Gewerbesteuer verlangen. Sie würden das als Einnahmequelle sehen, zu Lasten der Unternehmen.

  • Kein "LH"-Kennzeichen

    Das Alt-Kennzeichen "LH" für Lüdinghausen wird nicht reaktiviert. Einen entsprechenden Antrag hat der Kreistag in Coesfeld am Abend (19.06.2013) in geheimer Abstimmung abgeschmettert, so wie auch schon im vergangenen Jahr. Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann spricht von einer nicht nachvollziehbaren Entscheidung. Er verweist unter anderem auf den Nachbar-Kreis Borken, wo Autofahrer die Alt-Kennzeichen "BOH" für Bochholt und "AH" für Ahaus wieder an ihre Wagen schrauben dürfen. Lüdinghausen hatte auf einen Imagegewinn, gerade auch für den eigenen Wirtschaftsstandort gehofft.


Ostwestfalen-Lippe

Wewelsburg
  • Unwetter über Ostwestfalen-Lippe

    Starkregen und Hagel haben am Mittwochabend in Teilen von Ostwestfalen-Lippe hohe Sachschäden verursacht. Gegen 20:00 Uhr gingen die ersten Notrufe bei den Feuerwehren ein, erst gegen Mitternacht beruhigte sich die Lage. Land unter im Kreis Gütersloh - Bahnunterführungen waren überflutet, für einige Autofahrer Endstation mit kapitalem Motorschaden. Bei 140 Einsätzen pumpte die Gütersloher Feuerwehr meist Keller und Tiefgaragen leer. In Bielefeld zertrümmerte starker Hagelschlag zum Teil Dächer und Fenster. 115 Mal musste die Feuerwehr ausrücken. Im Kreis Lippe schlug der Blitz neben der Polizeiwache ein und legte Telefone und Computer lahm. Mit rund 40 Unwetter-Einsätzen ging es aber relativ glimpflich ab. Die Kreise Höxter, Paderborn und Minden-Lübbecke waren nicht betroffen. Für ganz Ostwestfalen-Lippe wird heute wieder vor schweren Unwettern gewarnt.

  • DFB-Frauen siegen in Paderborn

    In Paderborn haben sich Deutschlands Fußball-Frauen in guter Form präsentiert. Vor gut 10.000 Zuschauern besiegte die Nationalelf den Olympia-Dritten Kanada mit 1:0. Nach dem Länderspiel und dem dreitägigen Trainingslager in Bad Lippspringe verlässt das deutsche Frauenfußball-Nationalteam heute die Region. In drei Wochen wollen sie ihren Europameister-Titel in Schweden verteidigen.

  • Nationalpark-Diskussion geht weiter

    Die Diskussion um einen Nationalpark in Ostwestfalen-Lippe geht weiter. Anlass ist eine Anfrage von SPD-Bundestagsabgeordneten an die Bundesregierung. Demnach will die Bundeswehr auch nach Abzug der Briten in der Senne bleiben. Welche Folgen das für einen möglichen Nationalpark hat, da gehen die Meinungen auseinander. Für SPD, Grüne und Naturschützer ist klar: Bundeswehr und Nationalpark - das widerspricht sich nicht. Über eine gleichzeitige Nutzung der Senne könne man jetzt schon nachdenken. Für die die Nationalpark-Gegner kommt das auf keinen Fall in Frage. Sie fordern das Land auf, die Planungen eines Nationalparks in OWL endgültig einzustellen. Weil sich die Bundeswehr auch in Zukunft um die Senne kümmere, sei es auch nicht nötig, weitere Flächen unter Naturschutz zu stellen. Im vergangenen Jahr war ein Nationalpark im Kreis Lippe am Widerstand der Gegner gescheitert.

  • Fischbestand in der Else erholt sich

    Die Renaturierung des Flusses Else in Bünde ist offenbar erfolgreich. Fachleute haben den Fischbestand untersucht. Ortstypische Fische sind dort nun wieder zu finden. Das deute auf einen intakten Lebensraum hin, meint Andreas Hoffmann vom Büro für Gewässermanagement und Fischerei in Bielefeld. Insgesamt werden vier Kilometer der Else in Bünde renaturiert.

  • Evangelische Kirche und Familienpolitik

    Die Evangelische Kirche von Westfalen fordert von der Politik mehr Hilfe für Familien. Vizepräses Albert Henz verlangt zum Beispiel mehr Betreuungsplätze für Kinder, mehr Hilfen für kinderreiche Familien und familienfreundliche Arbeitszeiten. Er setzt sich außerdem für eine stärkere Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ein und fordert, dass die Pflege von Familienangehörigen steuerlich stärker unterstützt wird.

Rhein und Ruhr (Essen)

Zeche Zollverein in Essen
  • Rhein/Ruhr: Countdown für A52-Sperrung

    Die Vorbereitungen für die Sperrung der A52 am Breitscheider Kreuz laufen zurzeit auf Hochtouren. Ab 1. Juli ist die Ruhrtalbrücke in Richtung Essen dicht. Ein Verkehrschaos wird erwartet, denn es gibt nur eine ausgeschilderte Umleitung. Entlang der A52 können Autofahrer bereits jetzt Informationsschilder sehen, mit dem Hinweis auf die einzige Umleitung. Sie führt über die A3, dort wird die Fahrbahn derzeit neu markiert und auf vier Spuren erweitert. Im weiteren Verlauf sollen Autofahrer über die A40 nach Essen geführt werden. Doch die Strecke ist für den erwarteten Ansturm nicht ausgelegt, lange Staus sind vorprogrammiert. Von einer innerstädtischen Umfahrung in Mülheim raten Experten ab, hier gibt es einfach zu viele Ampeln.

  • Gladbeck: Gericht prüft Bewährung für Geiselgangster

    Das Landgericht Arnsberg prüft gerade, ob der Gladbecker Geiselgangster Dieter Degowski nach 24 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen werden kann. Dazu soll es in den nächsten sechs Wochen einen Anhörungstermin geben. Ein Gut- achten soll klären, ob Degowski noch eine Gefahr für die Allgemeinheit ist. Der heute 57-Jährige hatte im August 1988 zusammen mit Hans-Jürgen Rösner eine Bank in Gladbeck überfallen. Bei der Flucht vor der Polizei starben drei Menschen. Dafür wurden die beiden Männer zu lebenslanger Haft verurteilt.

  • Rhein/Ruhr: Neues Internetportal für Bürger

    In Moers und Bochum will die Initiative "OpenRuhr" heute so genannte OpenData-Portale freischalten. Damit soll Bürgern der Zugang zu Infos aus der Kommunalpolitik erleichtert werden. Für viele Menschen seien die aktuellen Ratsinformationssysteme zu kompliziert, kritisiert die Initiative. Dadurch kämen die Informationsbedürfnisse vieler Bürger häufig zu kurz. Mit den neuen Portalen können Interessierte nun schneller Infos zur kommunalen Politik finden, mit einer gezielten Stichwortsuche, zum Beispiel nach Themen oder Straßennamen. Die Initiative will die Portale auf das gesamte Ruhrgebiet ausweiten, so dass Bürger auch einsehen können, was zu bestimmten Themen in anderen Städten passiert.

  • Bochum: Streit um Fußballer Goretzka vor Gericht

    Das öffentliche Theater um den Wechsel von Fußballprofi Leon Goretzka vom VfL Bochum zum FC Schalke 04 geht weiter. Jetzt müssen sich auch Juristen damit auseinandersetzen. Goretzka hat seinen eigenen Verein verklagt. Der 18-jährige Leon Goretzka ist eines der größten Talente in Deutschland. Vereine aus ganz Europa würden ihn gerne haben und der VfL Bochum möchte ihn eigentlich nicht gehen lassen. Aber der FC Schalke hat sich schon vor Wochen mit Goretzka geeinigt. Da der Mittelfedlspieler noch einen Vertrag in Bochum hat, streiten sich die Vereine über die Ablösesumme. Es gibt auch unterschiedliche Auffassungen über die Bedingungen, die in Goretzkas Vertrag stehen. Jetzt wird das Arbeitsgericht Bochum die Sache klären müssen.

  • Rhein/Ruhr: Mehr Interesse an Allgemeinmedizin

    Immer mehr Hausärzte an Rhein und Ruhr beteiligen sich an der Ausbildung von Studenten während des praktischen Jahres. Derzeit bieten 200 Praxen den angehenden Ärzten der Uni Duisburg-Essen eine anerkannte Weiterbildung zum Allgemeinmediziner an. Durch diese Kooperation soll der Mangel an Hausärzten gesenkt werden.

Rhein und Ruhr (Düsseldorf)

Panorama von Düsseldorf mit Fernsehturm und Rheinbrücke
  • Prozess um Säureanschlag

    Im Prozess um den Säureanschlag auf eine junge Frau in Hilden hat die Staatsanwaltschaft mehr als neun Jahre Haft für den Angeklagten gefordert. Der Angriff hätte auch tödlich enden können, so die Anklage. Der Ex-Freund des Opfers soll einen Bekannten dazu angestiftet haben, an der Tür der 20-Jährigen zu klingeln und ihr Schwefelsäure ins Gesicht zu schütten. Die junge Frau war dabei schwer verletzt worden. Das Urteil soll Mitte Juli fallen.

  • Duisburger wollen Bäume retten

    Die geplante Abholzung von 28 Platanen-Bäumen in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs sorgt für Protest. Die Stadt will die ganze Umgebung neu gestalten. Das ist heute Thema im Stadtentwicklungs-Ausschuss. Den Plänen nach müssten die großen Allee-Bäume an der Mercatorstraße dann abgeholzt werden. Sie seien ohnehin überaltert, außerdem würden in der Nähe neue Bäume gepflanzt werden. Knapp 100 Mitglieder der Facebook-Gruppe "Occupy Mercator" wollen nun Demos und Unterschriftenaktionen für den Erhalt der alten Bäume organisieren.

  • Polizist wieder vor Gericht

    Ein Polizist steht ab heute wegen Bestechlichkeit und Beleidigung in Düsseldorf vor Gericht. Er soll in Dormagen bei einer 19-Jährigen auf das Bußgeld für einen Rotlichtverstoß verzichtet haben. Als Gegenleistung soll er ein Nacktfoto der Frau gefordert und erhalten haben. In erster Instanz war er zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Dagegen richtet sich seine Berufung. Er soll das Opfer noch monatelang belästigt haben.

  • Mehr Infos aus Kommunalpolitik

    In Moers und Bochum will die Initiative "OpenRuhr" heute so genannte OpenData-Portale freischalten. Damit soll Bürgern der Zugang zu Infos aus der Kommunalpolitik erleichtert werden. Für viele Menschen seien die aktuellen Ratsinformationssysteme zu kompliziert, kritisiert die Initiative. Mit den neuen Portalen können Interessierte nun schneller Infos zur kommunalen Politik finden.

  • Lizenzverweigerung beim MSV

    Nach dem endgültigen Zwangsabstieg aus der Zweiten Fußball-Bundesliga leckt der MSV Duisburg nun seine Wunden. Das DFB-Schiedsgericht hatte gestern die Lizenzverweigerung für die Zebras bestätigt. Die Club-Verantwortlichen, die den Verein in Frankfurt vertreten hatten, wurden bei der Rückkehr vor dem Stadion von 2.500 Fans gefeiert. Und die stehen fest zum MSV. Noch ist unklar, in welcher Liga der Club in der kommenden Saison spielt.


Rheinland

Panorama von Bonn mit dem Rhein und dem Posttower
  • Gleisgefälle lässt Züge rollen

    Im Kölner Hauptbahnhof geraten offenbar Züge durch ein Gefälle in den Gleisen ungewollt ins Rollen. In diesem Jahr wurden laut Medienberichten durch solche Geisterzüge bereits drei Menschen. Ursache sei möglicherweise ein Fehler im Sicherungssystem. Eine automatische Bremse, die ein Anrollen des Zuges verhindert, gibt es nur in der Lok. Im Steuerwagen, am anderen Ende des Zuges, fehlt diese Bremse. Die Deutsche Bahn will sich heute zu der Kritik äußern.

  • Oppenheim-Prozess wird neu aufgerollt

    Vor dem Kölner Landgericht beginnt erneut der Strafprozess gegen die frühere Führung des Bankhauses Sal. Oppenheim und einen früheren Geschäftspartner. Es geht um den Vorwurf der schweren Untreue. Die Beschuldigten sollen die Bank mit Immobiliengeschäften um rund 145 Millionen Euro geschädigt und durch riskante Kredite zusätzlich einen Schaden von 460 Millionen Euro verursacht haben. Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe. Wegen eines Formfehlers war der Prozess im Mai abgebrochen worden.

  • Ein Toter bei Hausbrand

    In Reichshof im Oberbergischen ist am späten Abend ein 61-jähriger Mann bei einem Brand um Leben gekommen. Er hatte offenbar versucht, das Feuer im Keller seines Hauses zu löschen. Während die anderen Hausbewohner das Haus noch rechtzeitig verlassen konnten, kam für ihn jede Hilfe zu spät. Die Brandursache ist unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

  • Mehr Platz für die Sieg

    Die Hochwassergefahr an der Sieg soll verringert werden. Die Bezirksregierung hat für die Sieg und ihre Nebenflüsse zwischen Waldbröl und Overath neue Überschwemmungsgebiete festgelegt. Dort dürfen keine Bäume oder Sträucher gepflanzt werden. Auch Ackerbau und das Lagern von Gegenständen sind verboten, damit der Wasserabfluss nicht behindert wird. Die Verordnung ist 40 Jahre lang gültig.

Ruhrgebiet

Dortmunder U-Turm
  • Neonazis vor Gericht

    Vor dem Dortmunder Landgericht beginnt am Nachmittag der Prozess um den Überfall auf das linke Dortmunder Szenelokal ?Hirsch-Q?. Auf der Anklagebank sitzen neun mutmaßliche Neonazis. Sie sollen im Dezember 2010 vor dem Lokal in der Dortmunder Innenstadt randaliert und zwei Gäste angegriffen haben. Unter den Angeklagten ist auch der Neonazi Sven K. , der bereits wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung vorbestraft ist und in Haft gesessen hat. Das Großverfahren ist bis Mitte November terminiert.

  • Wohnungsbrand in Waltrop

    Bei einem Wohnungsbrand in Waltrop hat die Feuerwehr am Morgen zehn Bewohner gerettet. Die sechs Erwachsenen und vier Kinder kamen mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Das Feuer war im Keller ausgebrochen. Warum, ist noch nicht geklärt. Das Haus ist zur Zeit nicht bewohnbar.

  • Radfahrer stirbt bei Alleinunfall

    Vor dem Freibad in Kamen ist gestern Abend ein Radfahrer ums Leben gekommen. Nach Aussage von Zeugen kam der 44-Jährige beim Abbiegen auf der regennassen Straße ins Rutschen und stürzte. Eine zweite Person war nicht an dem Unfall beteiligt. Der Radfahrer wurde schwer am Kopf verletzt, er starb kurz danach im Krankenhaus.

  • Alpine Bau droht Insolvenz

    Die Gewerkschaft IG Bau rechnet damit, dass die Firma Alpine Bau in Dortmund in den nächsten Tagen Insolvenz anmeldet. Die Dortmunder Niederlassung gehört zum österreichischen Alpine Bau-Konzern, der jetzt pleite ist. In Dortmund sind nach Gewerkschaftsangaben rund 180 Mitarbeiter beschäftigt. Die meisten hatte Alpine vor sechs Jahren von der insolventen Dortmunder Traditionsfirma Wiemer und Trachte übernommen. Alpine Bau ist unter anderem mit wenigen Mitarbeitern am Bau des Deutschen Fußballmuseums am Dortmunder Hauptbahnhof beteiligt.

  • 100 Jahre Kreishandwerkerschaft

    Die Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen feiert ihr hundertjähriges Bestehen. Rund 45.000 Menschen arbeiten hier im Handwerk, mehr als in der Industrie. Das war vor 100 Jahren anders. Damals drängte die schnell wachsende Industrie mit Kohle und Stahl das Handwerk immer mehr an den Rand. Deswegen schlossen sich die rund 4.000 Handwerksbetriebe zusammen. 1975 drohte dann das Aus: Die Gemeindegebietsreform schlug Lünen dem Kreis Unna zu. Doch Dortmunder und Lünener Handwerker setzten durch, dass sie zusammenbleiben durften.

Südwestfalen

Stadt Siegen
  • Keine Abschlussfeier wegen Schulsturm

    An der Realschule in Wenden ist am vergangenen Freitag der Schulsturm eskaliert. Einige Schüler verbarrikadierten den Eingang zur Schule mit Flatterband und Bauzäunen. Außerdem bewarfen sie Lehrer mit Wasserbomben, Eiern, Gurken und Tomaten. Daraus zieht die Schule jetzt Konsequenzen: Sie streicht die Abschlussfeier nach der Zeugnisübergabe. Die Elternpflegschaftsvorsitzende, Angelika Adam, findet zwar, Strafe muss sein, aber nicht so. Denn einen Schulabschluss feierten die Schüler schließlich nur einmal im Leben. Schulstürme sind an der Realschule Wenden übrigens seit einigen Jahren generell verboten.

  • Ehemalige Finanzamt-Mitarbeiterin vor Gericht

    Eine ehemalige Mitarbeiterin des Iserlohner Finanzamts steht ab Donnerstag wegen Bestechlichkeit und Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor dem Hagener Landgericht. Die 46-jährige soll für etliche Steuerzahler frisierte Einkommenssteuerklärungen erstellt und dafür Geld genommen haben. Auch wird ihr vorgeworfen, einen Teil der manipulierten Steuererklärungen selbst geprüft und durchgewunken zu haben. Der dabei entstandene Steuerschaden wird auf nahezu 100.000 Euro geschätzt.

  • Liesa-Schulte-Prozess: Angeklagter belastet

    Der Angeklagte im Prozess um den Tod von Liesa Schulte aus Werl-Westönnen schweigt weiter. Am Mittwoch hat das Landgericht Arnsberg drei Ex-Freundinnen des Mannes gehört. Zwei sagten aus, dass er sie geschlagen habe. Eine berichtete auch, dass sie in einem Wutanfall von dem Angeklagten gewürgt worden sei. In der kommenden Woche will das Gericht mehrere Freundinnen von Liesa Schulte hören. Ihnen soll sie von Übergriffen des Angeklagten berichtet haben.

  • Verfahren gegen Diakonie-Mitarbeiter eingestellt

    Nach mehr als zwei Jahren hat die Staatsanwaltschaft Arnsberg die Verfahren wegen Betruges gegen leitende Mitarbeiter der Diakonie Ruhr-Hellweg eingestellt. Fünf Hauptbeschuldigte müssen allerdings Geldbußen bis zu 15.000 Euro zahlen. Vier weitere Beschuldigte kommen ohne Strafe davon. Die Diakonie hat unter anderem Teile der Löhne als Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Mitarbeiter vorgegeben und so fast 90.000 Euro Sozialabgaben gespart. Weil die Gelder aber erstattet wurden und sich niemand persönlich bereichert hat, stimmte das Landgericht der Einstellung zu.

  • Attendorn stellt auf Öko-Strom um

    Die Stadt Attendorn kauft künftig nur noch umweltfreundlichen Strom aus Wasserkraft. Ab 1. Juli kommt der Strom für die städtischen Gebäude und die Straßenbeleuchtung komplett vom Biggekraftwerk. Der Wasserkraft-Strom ist pro Jahr 17.000 Euro teurer als konventioneller Strom. Diese Mehrkosten sollen auf die Erdgas-Kunden umgelegt werden. Die Stadt Attendorn entlaste das Klima dadurch nach eigenen Angaben um 2.000 Tonnen Kohlendioxyd pro Jahr.