Erdbeben in Norditalien Schwere Schäden

Nach dem schweren Erdbeben in Norditalien haben Einsatzkräfte am Montag Schulen, Kirchen und historische Bauwerke auf Schäden untersucht. Aus Angst vor Nachbeben hatten Tausende in Zelten, Autos oder Turnhallen verbracht.

Nach dem schweren Erdbeben in Norditalien haben Einsatzkräfte am Montag Schulen, Kirchen und historische Bauwerke auf Schäden untersucht. Aus Angst vor Nachbeben hatten tausende Bewohner der betroffenen Region die Nacht auf Montag in Zelten, Autos oder Turnhallen verbracht. "Leider gehen die Nachbeben weiter, und das macht den Menschen Sorgen", sagte der Präsident der Region Emilia Romagna, Vasco Errani, dem Fernsehsender Sky TG24. "«Damit müssen wir umgehen, weil es auch einen psychologischen Aspekt gibt. Als Folge beschleunigen wir die Überprüfungen der Gebäude."


Vom Kirchturm steht nur noch die Hälfte nach dem schweren Erdbeben

Mindestens sieben Tote und 50 Verletzte

Am frühen Sonntagmorgen (20.05.2012) hatte ein Beben der Stärke 6,0 die Region erschüttert. Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben, darunter auch eine Deutsche. Das italienische Fernsehen berichtete von etwa 50 Verletzten. An vielen historischen Gebäuden entstanden schwere Schäden.

Schulen bleiben geschlossen

Nach ersten Schätzungen wurden mindestens 3.000 Menschen obdachlos, rund 2.500 in der Provinz Modena und 500 in der ebenfalls stark betroffenen Provinz Ferrara mit der gleichnamigen Renaissancestadt, die zum Weltkulturerbe gehört. Wegen der schweren Schäden sollten in der Region am Montag und Dienstag zahlreiche Schulen geschlossen bleiben.

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Stand: 21.05.2012, 19.04 Uhr