Getreideernte beginnt: Mäßige Erwartungen
Die ersten Mähdrescher laufen: Die Bauern holen das Getreide ein. Doch die Bestände zeigen vielerorts Lücken und sind dünn. Die Landwirte haben eher mäßige Erwartungen, denn es regnet zu viel in diesem Sommer.
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- Audio: Bauern in Erntenöten: Ständiger Wechsel von Regen und Sonne macht Getreide mürbe (16.07.2012) Petra Bröstrup, WDR 2 Westzeit
- Audio: Bernhard Rüb, Landwirtschaftskammer NRW: "Es regnet zu viel, wir brauchen Freibadwetter" (16.07.2012) Bernhard Rüb / Jürgen Mayer, WDR 2 Morgenmagazin
Die deutschen Landwirte rechnen in dieser Saison nur mit einer unterdurchschnittlichen Getreideernte. "Es wird nur Mittelmaß", hatte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, bereits in der vergangenen Woche zum Auftakt der Erntesaison gesagt.

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Erst zu viel Regen, dann zu trocken, dann wieder Regen: Geplagte Roggenähren
Regen beeinträchtigt Ernte
Um die Ernte auch einfahren zu können, benötigen die Landwirte jetzt einige trockene Wochen. Nun wird aber befürchtet, dass anhaltende Schauer und Gewitter die Ernte beeinträchtigen könnten. Regenschauer in kurzen Abständen verhindern, dass die reifen Getreidebestände abtrocknen können.
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Harter Einsatz: Getreideernte bei Regen (Fotostrecke 1)
Viele Bundesländer betroffen
Die Wetterunbilden seit der Aussaat im vergangenen Herbst hätten den Getreidebeständen sehr stark zu schaffen gemacht, auch wenn es regionale Unterschiede gebe. Zu viel Nässe, heftige Fröste zum Jahresanfang und ein trockenes Frühjahr mit viel zu wenig Regen hätten die Aussichten der Landwirte stark getrübt. Besonders betroffen waren nach den Angaben der Norden Baden-Württembergs und Bayerns, Hessen, Ostwestfalen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg.
Stand: 16.07.2012, 11.36 Uhr
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