Karneval 2012 "Narrenfreie Zonen"

Alaaf, Helau und Lei-Lei - hoffentlich geht es schnell vorbei: Während sich Narren in den Karnevalshochburgen um den Hals fallen, wollen Faschingsmuffel dem Treiben bloß entfliehen. Möglichkeiten gibt es überraschend viele. Einkaufszentren im Ruhrgebiet buhlen auch am Rosenmontag um Kundschaft, Museen öffnen ihre Türen, Reiseanbieter locken mit Urlauben in "narrenfreien Zonen".

Einige Hundert Karnevalsmuffel haben sich auf Facebook organisiert. Sie tauschen Tipps zur alternativen Freizeitgestaltung aus und machen sie über die Jecken lustig.


Leute in einem Shopping-Center
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Leute in einem Shopping-Center

Ermessen der Händler

Der Großteil der Geschäfte habe am Rosenmontag geschlossen - vor allem in den Innenstädten, sagt die Sprecherin des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen, Anne Schauer. Einige Supermärkte öffneten - schließlich müssten die Narren mit frischen Berlinern versorgt werden. "Das liegt aber im Ermessen jedes einzelnen Händlers", erklärt Schauer. Glück hat die Kundschaft ohne Pappnasen vor allem im Ruhrgebiet. Der freie Montag lässt sich in großen Kaufhäusern und Einkaufszentren zu einer ausgedehnten Shoppingtour nutzen.


Öffnungszeiten stehen an der Tür eines Sonnenstudios.
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Ein Schild an der Tür macht auf die Öffnungszeiten aufmerksam.

Schoppen statt feiern

"Wir haben Rosenmontag ganz normal geöffnet", sagt Ruhr-Park-Sprecherin, Claudia Monteiro, in Bochum. Die Stadt verbinde schließlich nicht so viel mit Karneval. Auch das CentrO in Oberhausen wirbt traditionell mit "Narrenfreiheit". "Die Geschäfte haben von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet", sagt die Leiterin der Tourismus und Marketing Oberhausen GmbH, Petra Brabänder. Sie hofft auf hohe Besucherzahlen.


Stand: 17.02.2012, 18.00 Uhr