Andrang auf dem Mount Everest Gesunder Drang nach oben?

Nachdem allein vergangene Woche fünf Menschen auf dem Everest starben, kritisieren Experten, dass die hohe Zahl von Kletterern zu gefährlichen "Staus" führe. Auch an diesem Wochenende wagten wieder Viele den Aufstieg.

Mit einer olympischen Goldmedaille aus dem Jahr 1924 hat der Brite Kenton Cool am Freitag den Mount Everest bestiegen und damit ein 88 Jahre altes Versprechen eingelöst. Weitere 150 Bergsteiger erklommen nach Behördenangaben am Samstag (26.05.2012) zum offiziellen Saisonende den höchsten Berg der Welt.


Ein Hinweis zum Gipfel des Mount Everest

Fünf Personen ums Leben gekommen


Experten kritsieren indes, dass der hohe Andrang von Kletterern zu gefährlichem Gedränge auf dem Berg führt und die Gefahren des Aufstiegs zusätzlich verschärft. Allein vergangene Woche starben fünf Menschen beim Versuch der Gipfelbesteigung, darunter zwei Deutsche.


Blick auf den Nuptse, den Mount Everest und den Lhotse im Himalaya, Nepal
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Blick auf den Nuptse, den Mount Everest und den Lhotse im Himalaya, Nepal

Häufigste Todesursache: Höhenkrankheit


Seitdem Edmund Hillary und Tenzing Norgay 1953 erstmals den Mount Everest bestiegen, versuchten rund 10.000 Menschen den Aufstieg. Mehr als 220 starben, fast 4.000 schafften es bis auf den Gipfel. Die meisten Todesfälle an dem 8848 Meter hohen Berg gehen auf das Konto der Höhenkrankheit: Die Bergsteiger verausgaben sich beim Aufstieg und haben kaum noch Kraft für den Abstieg ins Basislager.


Stand: 27.05.2012, 11.07 Uhr