Kampagne für Fahrradhelme Nonne mit Mission

Seit die Ordensschwester Gertrud Terhorst selbst einen Unfall hatte, weiß sie, wie wichtig Fahrradhelme sind. Auf Plakaten wirbt die 75-Jährige für eine Kampagne der Paderborner Polizei.


Ordensschwester Gertrud Terhorst wirbt auf einem Plakat für das Tragen von Fahrradhelmen
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Ordensschwester Gertrud Terhorst wirbt für die Kampagne "Helle Köpfe tragen Helm"

Gertrud Terhorst ist derzeit auf vielen Straßen im Kreis Paderborn präsent. Auf großflächigen Plakaten fahrt die Nonne mit ihrem Fahrrad durch eine blühende Landschaft. Die radelnde Schwester ist ein weiterer Baustein der Polizei-Kampagne "Helle Köpfe tragen Helm!", die im vergangenen Jahr vom Paderborner Landrat Manfred Müller initiiert worden war.

Glück im Unglück

Die rege Ordensschwester hat laut Mitteilung der Polizei am eigenen Leib erfahren, wie wichtig Fahhradhelme sind. Sie sei nämlich im Sommer letzten Jahres in der Paderborner Innenstadt mit ihrem Fahrrad gestürzt und habe schwere Verletzungen erlitten. Die behandelnden Chirurgen hätten der 75-Jährigen später erklärt, dass sie bei dem Sturz mit dem Kopf direkt auf die Fahrbahn geprallt sei. Nur dank ihres schützenden Helmes seien schwerwiegende Kopfverletzungen ausgeblieben.

Neuer Helm

Die Zahl der verunglückten Radler ist im Kreis Paderborn seit Jahren auf einem hohen Niveau. Im Jahr 2011 war fast jeder vierte verunglückte Verkehrsteilnehmer auf einem Rad unterwegs.


Stand: 30.05.2012, 14.26 Uhr