Nach monatelanger Sanierung A40 wird wieder freigegeben

Nach drei Monaten Vollsperrung wird ein vielbefahrener Abschnitt der Autobahn 40 im Ruhrgebiet in der Nacht zu Montag (01.10.2012) wieder für den Verkehr freigegeben. Damit endet ein Projekt mit Modellcharakter.

Der sogenannte Ruhrschnellweg war zwischen dem Dreieck Essen und der Abfahrt Essen-Zentrum auf rund vier Kilometern Länge für den gesamten Verkehr gesperrt worden, um die Sanierung von Brücken und eines Tunnels in einem Zug abwickeln zu können. Das Projekt könnte Modellcharakter für andere Autobahnsanierungen haben.


Sanierungsarbeiten auf der A 40, aus der Luft aufgenommen
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Bald wieder frei: A 40, hier während der Sperrung

Alternative zu jahrelangen Teilsperrungen


Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) zog am Freitag eine positive Bilanz des Experiments. Durch die Vollsperrung - als Alternative zu jahrelangen Teilsanierungen - seien 5,5 Millionen Euro gespart worden.

Bundesweites Interesse


Bundesweit hatte das 20-Millionen-Euro-Vorhaben für Interesse gesorgt, weil erstmals ein großes Straßenbauprojekt statt langwierig über mehrere Jahre und mit verengten Fahrspuren in kurzer Zeit mit einer Vollsperrung realisiert worden war.


Stand: 28.09.2012, 14.17 Uhr