Geschwindigkeitskontrolle in NRW: Mehr Blitzen für mehr Sicherheit
Seit zwei Monaten will die NRW-Polizei mit einer neuen Sicherheitsstrategie den Anstieg der tödlichen Verkehrsunfälle stoppen. So zum Beispiel durch mehr Geschwindigkeitskontrollen. Sie konnten abstimmen: Viele WDR 2 Hörer fanden die Idee gut, viele aber auch nicht.
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Laser-Messgerät für Temposünder (Fotostrecke 1)
Votingergebnis der WDR 2 Hörer
53 %: Gut, weil ich so gezwungen werde, langsam zu fahren und es bringt mehr Sicherheit.
46 %: Nicht gut, weil mich mögliche Blitzer beim Fahren verunsichern und außerdem ist das reine Abzocke.
1 %: Egal, dazu habe ich keine Meinung.
Eine neue NRW-Sicherheitsstrategie
Mit einer neuen Sicherheitsstrategie will die NRW-Polizei den Anstieg der tödlichen Verkehrsunfälle stoppen. Vor allem in den Städten und Gemeinden soll die Verkehrssicherheit deutlich verbessert werden. Dafür werden Raser und Verkehrssünder ab jetzt stärker ins Visier genommen. Denn zu schnelles Fahren ist der Killer Nummer 1. Die geplanten Geschwindigkeitskontrollen wollen die örtlichen Polizeibehörden tagesaktuell im Internet veröffentlichen. Außerdem werden in Zukunft auch blau-silberne Streifenwagen zur Geschwindigkeitskontrolle eingesetzt.
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Radaranlage (Fotostrecke 2)
Typische Radar-Standorte
(zusammengestellt von Christina Jahnich)
30er-Zone
Zu schnell in einer 30er-Zone zwischen Häuserzeilen und parkenden Autos: Wer 20 Kilometer pro Stunde über dem erlaubten Tempo liegt, zahlt 35 Euro. Bei nur einem Kilometer pro Stunde mehr wird es schon deutlich teurer: 80 Euro. Ein Punkt in Flensburg kommt noch dazu.
70 auf der Landstraße
Erst einmal raus aus der Stadt, ist das Tempo schnell bei über 100 Kilometern pro Stunde. Auf vielen Abschnitten von Landstraßen - außerhalb von Ortschaften - gilt aber nur 70. Wenn es hier blitzt, werden 120 Euro fällig. In Flensburg werden zudem sogar drei Punkte registriert.
Autobahnbaustelle
Bleifuß in der Autobahnbaustelle: Die Tempo-80-Schilder sind schon mehrfach "vorbeigeflogen", der Tacho zeigt etwas mehr als 130 Kilometer pro Stunde an. Wer jetzt geblitzt wird, muss seinen Führerschein für einen Monat abgeben, bekommt sogar vier Punkte und zahlt 240 Euro.
Raser
Am teuersten wird es für Raser, die über 70 Kilometer pro Stunde schneller sind als erlaubt und geblitzt werden. 600 Euro kostet das außerorts und sogar 680 Euro innerhalb von Ortschaften, vier Punkte in Flensburg kommen noch dazu. Der Führerschein wird für drei Monate eingezogen.
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Niederländisches Schild weist auf eine Radarkontrolle hin (Fotostrecke 3)
Audios
Stand: 03.02.2012, 00.00 Uhr
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