Vorwahlen der US-Republikaner: Zweikampf der Kandidaten
Eine Richtungsentscheidung: Mitt Romney oder Rick Santorum? Am Mittwoch (23.02.2012) steht eine Debatte der Bewerber vor den Vorwahlen in Michigan und Arizona am 28. Februar an.
Die republikanischen Wähler stehen bei den verbleibenden Vorwahlen vor einer Richtungsentscheidung, wen sie zu ihrem Herausforderer für US-Präsident Barack Obama bei der Wahl im Herbst machen wollen: den traditionellen, unternehmensfreundlichen Mitt Romney oder den kämpferisch sozialkonservativen Rick Santorum.

-
Bild 1 vergrößern
+
Rick Santorum und Mitt Romney bei einer Debatte in Florida im Januar 2012
Richtungsentscheidung
Santorum, ein ehemaliger Senator aus Pennsylvania, setzt in seinem Wahlkampf vermehrt auf ultrakonservative Botschaften. Seine Spitzen gegen Obama stehen im krassen Gegensatz zu Romneys gelassenem Zugang mit einem Schwerpunkt auf Arbeitsplätzen, der Wirtschaft und seiner Erfahrung als erfolgreicher Geschäftsmann.
Establishment der Partei besorgt über Santorums Aufstieg
Das Establishment der Republikanischen Partei soll sehr besorgt über einen möglichen weiteren Aufstieg Santorums sein, aber auch Romney, der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, hat sich angesichts seiner gemäßigten Ansichten bei Themen wie Abtreibung bei vielen der Konservativen nicht gerade beliebt gemacht.
-
-
Bild 2 vergrößern
+
Der ehemalige Senator von Pennsylvania, Rick Santorum, bei einer Wahlkampfveranstaltung in einer Kirche in Georgia (Fotostrecke 1)
Gesellschaftliche Themen vs Wirtschaft
Für die Republikaner ist eine solche Richtungsentscheidung zwischen Kandidaten, die sich vor allem auf gesellschaftliche Themen wie Abtreibung und das Schulgebet auf der einen sowie auf Steuern und Ausgaben auf der anderen Seite konzentrieren, nichts Ungewöhnliches.
Audio
Stand: 23.02.2012, 06.57 Uhr
Seite teilen
Über Social Bookmarks