WDR 2 Arena - Radarkontrollen und höhere Strafen: Wer stoppt die Raserei?
In NRW startet am Freitag (10.02.2012) ein "24 Stunden Blitz-Marathon". Damit wollen die Behörden auf die Gefahren von zu schnellem Fahren aufmerksam machen. Aber sind Radarkontrollen dafür wirklich das richtige Mittel?

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Blitzer an der Autobahn
Gefahr für Radfahrer und Fußgänger
Die Risiken durch Raserei auf den Straßen sind enorm: im vergangenen Jahr wurden bundesweit mehr als 3.700 Menschern im Straßenverkehr getötet, fast 400.000 wurden verletzt. Während die Zahl der Unfallopfer unter den Autofahrern seit Jahren sinkt, kommen immer häufiger Radfahrer und Fußgänger ums Leben. Der Grund ist häufig zu hohe Geschwindigkeit in der Stadt.
Sinnvolle Warnung oder Geldmacherei?
Audio
- Audio: Gründe für die Blitzaktion gebe es genug, so die Meinung vieler WDR 2 Hörerinnen und Hörer in der WDR 2 Arena (10.02.2012) Thomas Grimmer, WDR 2 Morgenmagazin
Aber helfen wirklich mehr Radarkontrollen, vor allem wenn sie angekündigt sind? Oder dienen die "Starenkästen" in erster Linie dazu die Stadtsäckel zu füllen? Brauchen wir höhere Bußgelder und schnelleres Fahrverbot? Und wie organisiert man ein faires Miteinander aller Verkehrsteilnehmer in unseren überfüllten Städten?
Unsere Gäste im Studio:
- Ulrich Kalle, Landesgeschäftsführer ADFC
- Dr. Rainer Wiebusch - Wothge, Verkehrswissenschaftler und Unfallforscher, Ruhr Universität Bochum
- Dr. Roman Suthold, Verkehrsexperte ADAC Nordrhein-Westfalen
- Michael Frücht, Verkehrsexperte Innenministerium NRW
Stand: 08.02.2012, 16.30 Uhr
Kommentare zum Thema (88)
letzter Kommentar: 11.02.2012, 07:44 Uhr
- Wilfried schrieb am 11.02.2012, 07:44 Uhr:
- Dieser Gängelei durch unsere Behörden muß endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Es lebe die StaSi!! Verdammt, ich habe nichts gelernt und kann nichts - ich glaub´ ich werde Polizist
- Michael schrieb am 11.02.2012, 07:40 Uhr:
- an Harry, das stimmt. Ich fahre rund 120000 KM im Jahr und zwar seit 30 Jahren "UNFALLFREI" mit dem LKW durch die Lande und mit dem Auto und Motorrad zusätzlich. Ich könnte auf Anhieb min. 20 Stellen nennen, die nur zur Geldeintreibung genutzt werden. Wo es nötig wäre, wird nie kontrolliert, z.B. in in unserer 30 KM/h-Straße. Da fahren nicht so viele her und man nimmt nichts ein.
- Harry schrieb am 11.02.2012, 07:25 Uhr:
- an Christian Damm von Seite 8 Wenn ich über die Straße gehe und angfahren werde bin ich doch schuld und nicht der Autofahrer. Man muß seine Kinder nur vernünftig erziehen, dann klappt es auch mit dem Verkehr. Meine Kinder, mittlerweile unfallfrei erwachsen geworden, sind jedenfalls nie unachtsam auf die Straße gelaufen, weil ich ihnen beigebracht habe, dass z.B. der auf die Straße rollende Ball ersetzbar ist, nicht aber sein Leben. Wird jemand von einem "zu schnellen" Auto angefahren heißt es, "wäre der langsamer gefahren, dann wäre nichts passiert". Ich denke, wäre der langsamer gefahren und wäre die Person vielleicht etwas später auf die Straße getreten, dann hätten die sich auch getroffen. Also das ist alles nur dummes Geschwätz.
- Ich bin´s schrieb am 10.02.2012, 21:12 Uhr:
- Wer sagt, es gehe nicht um Knöllchen, dem muß ich leider sagen das er lügt. Eine große Stadt wie Köln hat während des Abzock-Marathons, wenn ich richtig gezählt habe, an 36 Stellen (ohne Autobahn) ihre Abzockautomaten aufgestellt. Ein Kaff wie Wuppertal 52 Abzockstellen. Der Jäger kann erzählen was er will, wer´s glaubt ist selbst Schuld. Ich fahre pro Jahr rund 110000 KM und weiß, wovon ich spreche. Egal wo ein Unfall passiert, wenn die Kassenbeamten nicht weiter wissen, war´s zu hohe Geschwindigkeit. Ich wohne seit 20 Jahren in einer 30er (Kinder/Schule) Zone und habe hier noch nie eine Geschwindigkeitsüberwachung ausmachen können. Gut, manchmal dauert es halt mal 5 - 8 Minuten, bis ein Fahrzeug vorbei fährt, man kann einfach nichts verdienen. Der angebliche "Erziehungseffekt" ist ein Hohn, denn niemand läßt sich von wildfremden Leuten "erziehen", vor allem, wenn der "Erzieher" grün oder blau gekleidet und 25 Jahre alt ist. Es geht also nur mit Erpressung, wer nicht spurt, der zahlt.
- D.H.m.d.g.H. schrieb am 10.02.2012, 14:37 Uhr:
- Bezogen auf alle Kommentare, also auch die gestrigen, fällt auf, dass viele sich scheinbar die StaSi zurück wünschen. Da wird von permanenter stationärer Überwachung gesprochen, oder GPS-Ortung und Zivilfahrzeugen mit Kameras. Ich stelle mir vor, dass diese Leute sich in England wohler fühlen dürften. Dort ist der Big-Brother-Staat bereits Realität.
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