WDR 2 Arena zur Euro-Krise Ist der Euro noch zu retten?

Zehn Jahre nach Einführung steht der Euro auf der Kippe und damit die Zukunft der EU. Die Politik sucht Auswege, der Bürger ist oft ratlos. Wir stellen die Frage nach der Zukunft dieser Währung.


Griechische Euromünzen vor dem verschwommenen Reichstags-Gebäude in Berlin
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Mit Griechenland fing die Krise an: Ist der Euro noch zu retten?

Beim Krisenmanagement spielt die Bundesregierung und Deutschland als wirtschaftlicher Motor der Gemeinschaft eine Schlüsselrolle. Deutsche Wissenschaftler haben sich mit konträren Appellen an die Öffentlichkeit gerichtet. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verhandelt über Klagen zum Euro-Rettungspaket. Und Bundespräsident Gauck fordert von Kanzlerin Merkel mehr Aufklärung über ihre Europapolitik: "Manchmal fehlt die Energie und Entschlossenheit, der Bevölkerung sehr offen zu sagen, was eigentlich passiert."

Klartext in der Krise

Wohin steuert Europa und ist der Euro noch zu retten? Welche Rolle muss Deutschland in und für Europa spielen? Und fühlen Sie sich ausreichend informiert über mögliche Auswege aus der Krise oder muss die Politik mehr Klartext reden? Diese Fragen diskutieren wir mit Experten und unseren Hörern, die sich per kostenloser Telefon-Hotline, via Facebook und Gästebuch oder per Mail an wdr2@wdr.de an der Sendung beteiligen können.

Unsere Gäste im Studio

  • Sahra Wagenknecht, stellv. Partei- und Fraktionsvorsitzende "Die Linke"
  • Jürgen Matthes, Diplom Volkswirt / Euro-Experte am Institut der Deutschen Wirtschaft Köln

Stand: 11.07.2012, 14.19 Uhr


Kommentare zum Thema (28)

letzter Kommentar: 13.07.2012, 12:21 Uhr

Arno P. schrieb am 13.07.2012, 12:21 Uhr:
Ich habe diese Sendung schon vor einiger Zeit von meiner Agenda gestrichen. Herr Brocker geht reichlich oberflächlich mit den Themen um und er versteht es vorzüglich unangenehme Hörerbeiträge abzuwürgen, wenn sie nicht in seine vorgefertigte Meinung passen. Journalistische Qualität im Sinne von Aufdecken und Aufklären sieht anders aus.
Hubert Schwirten, Kürten schrieb am 12.07.2012, 23:12 Uhr:
Mit Interesse habe ich ihre Sendung im Auto verfolgt. Meine Ansicht: Weder Euroschwäche noch Banken sind die eigentliche Ursache für die Krise, sondern der Einbruch der finanzgedeckten Bedarfe, während hingegen die Produktivität (gebildete Menschen mit maschineller Hilfe) ständig wächst (z.B. Butterberge der Autoindustrie, Preisverfall). Wenn die ganzen Wachstums- und Finanzimpulse es offensichtlich nicht schaffen, hier wieder einen Abgleich herstellen zu können (und wer blickt hier noch durch und übernimmt eigentlich die Haftung?), muss man vielleicht die Produktivität verringern. Müßte nicht - wie bei den Finanzgeschäften - geprüft werden, welche Maschinen, Motoren, Einrichtungen, haben dem Menschen (Arbeitsplätze) und/oder der Natur (Energieträchtig, Umweltbelastend) mehr Schaden als Nutzen beigefügt, wenigen Reichtum beschert während viele nur Schaden (z.B. Arbeitslosigkeit) davon trugen. Kein schöner Gedanke zwar, aber so können wir m.E. mit der Politik nicht weiterm ...
Andreas Hartung schrieb am 12.07.2012, 21:40 Uhr:
Selten so eine scheiß Sendung gehört. 2 Stunden für Noppes. Wagenknecht hat nur Müll abgesondert, aber der desolate Moderator und sein schwachsinniger Komparse von den Wirtschaftwissenschaften waren in diesem Müll einfach nur ekelig. Es wurde wie immer bei diesem Geschwafel nicht der Kern der Lösung angepackt. Ich lass aber mitlerweile aber auch die Menschen doof sterben. Besser is! Lasst sie alle doof sterben, was Gescheites kann man nicht mehr erhoffen. Diese grottenschlechte Sendung ist ein Resultat von der permanenten Volksverdummung die durch die systemrelevanten Medien stattfindet. Da trinke ich mir lieber ein Bier!
Nils schrieb am 12.07.2012, 21:35 Uhr:
Entschuldigen Sie den schrägen Satzbau an einigen Stellen. Ich kann derzeit leider nur vom Mobiltelefon schreiben und da ist die Übersicht äußerst beschränkt. Trotz alledem bleibe ich dabei informieren Sie sich besser oder Sie haben ganze Arbeit geleistet als Lobbyist, um weiterhin den ESM und die angeblich wirkenden Programme zu verschleiern, so das möglichst keiner mitbekommt, was hier eigentlich los ist. Dies ist meine rein persönliche und subjektive Meinung. Mit freundlichen Grüßen
Nils schrieb am 12.07.2012, 21:24 Uhr:
Herr Matthes, wieso ist der Dollar eine härtere Währung oder wie Sie es ausdrücken eine renommiertere? Der Dollar hat seit ca. 1970 mehr als 80% seines Wertes eingebüßt und ist nur noch halbwegs stabil, weil er noch die Ölreservewährung ist und dadurch gestützt wird. Wo zeigen denn die Programme, die in Italien und Spanien eingeführt worden sind Wirkung. Gestern noch, falls Sie sich erinnern hat Italien mitgeteilt, dass sie auch Hilfen benötigen werden. Spanien hat über 50 % Jugendarbeitslosigkeit und so könnte man das nahezu unendlich fortführen.

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