WDR 2 Arena - Fitness im Büro statt Kippe vor der Tür: Was wird aus der Raucherpause?
Der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft schlägt Alarm: Den Unternehmen entstehen durch Raucherpausen jährlich Kosten in Milliardenhöhe. Nichtraucher würden benachteiligt, weil Sie für die qualmenden Kollegen mitarbeiten müssten.
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Raucherpause (Fotostrecke 1)
Verbote, Anreize und sonstige Maßnahmen
Audios
- Audio: Die Raucherpausen - zu teuer für Betriebe? Ja, meint Thomas Kolbe vom Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (26.01.2012) Thomas Kolbe / Anette Wieners, WDR 2 Mittagsmagazin
- Audio: WDR 2 Hörer diskutierten in der Arena über die Zukunft der Raucherpause (27.01.2012) Martin Schütz, WDR 2 Morgenmagazin
Alle wissen, dass Rauchen ungesund ist: Aber was tun, wenn die Mitarbeiter einfach nicht auf die Kippe verzichten können? Die Rauchpause verbieten? Brauchen wir neue Gesetze oder sollte das jeder Betrieb nach eigenem Ermessen regeln? Lohnabzug für Raucher oder extra Urlaubstage für Nichtraucher? Was können Betriebe tun, um ihre Mitarbeiter vom Nikotin zu befreien? Und was ist mit dem Recht der Mitarbeit auf einen rauchfreien Arbeitsplatz?

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Raucherpause
Unsere Gäste im Studio
- Petra Meisel, Institut für betriebliche Gesundheitsförderung AOK Rheinland / Hamburg
- Dr. Hans Joachim Petersohn, Arzt, Umweltmediziner, Vorsitzender der Gesundheitskommission des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft
- Barbara Steffens, Gesundheitsministerin NRW
Stand: 25.01.2012, 18.00 Uhr
Kommentare zum Thema (30)
letzter Kommentar: 27.01.2012, 14:58 Uhr
- Lydia schrieb am 27.01.2012, 14:58 Uhr:
- Haben wir eigentlich keine anderen Probleme, also unsere Mitmenschen dafür zu verteufeln, dass die einen "Nichtraucher" sind und die anderen "Raucher"?Ein bisschen mehr Toleranz gegenseitig und solche Diskussionen bräuchten hier nicht geführt zu werden. Es ist eine Gesellschaft, die nur noch die perfekten Menschen akzeptiert, die Nichtraucher, die Sportler, die Work-aholics.......Rauchen, mittlerweile eine Schade... ich selbst habe jahrelang geraucht, bin seit 10 Jahren Nichtraucher... gönne jedem sein Zigarettchen.... und bin andererseits froh, dass in einem Restaurant mittlerweile Rauchverbote bestehen, könnte gut mit Raucherkneipen leben und gönne jedem Raucher seine Raucherpause.... wenn er ein Kettenraucher ist soll er die Zeit nacharbeiten. Worin besteht das Problem? Auch Nichtraucher sitzen nicht ununterbrochen 8 Stunden vor dem Schreibtisch und arbeiten hochkonzentriert...!!!
- Jürgen schrieb am 27.01.2012, 14:39 Uhr:
- Die Hatz auf die Raucher ist schon bemerkenswert. Wenn man bedenkt, dass die Tabaksteuer und die MwSt schon einen ordenlichen Batzen in Etat ausmachen. Vor JAhren haben die Raucher allein schon den gesamten Wehretat und noch etwas mehr bezahlt. Den Punkt sollte man nicht vergessen. Ich habe auf Arbeit und zu Hause nicht das Problem vor die Tür zu gehen, sollte mein Arbeitgeber irgendwann mal auf die Idee kommen, dass die Raucher sich ausstempeln müssen, so erwarte ich das auch von allen anderen, die "mal eben " quatschen gehen oder zig mal am Tag aufs Klo rennen und dann auch länger nicht gesehen werden. Diese Zeiten sollte man auch in Abzug bringen. Gute Zeiterfassungssysteme können das erfassen. Das Auswerten fände ich da schon bedenklich. Wer wie oft "pinkeln" geht geht keinen was an. Wer wie oft Rauchen geht auch nicht! Ich gehe selber schon lange nicht mehr raus. Das Bier und die Zigarette gehören für mich zusammen. Die Anmache "haste mal Feuer" klappt nun auch nicht me ...
- Al Dente schrieb am 27.01.2012, 12:57 Uhr:
- Rauchen ist immer noch Bestandteil unserer Alltagskultur. Tabak ist eine legale Droge. Solange es nicht grundsätzlich verboten ist und der Nichtraucherschutz, der Brandschutz usw. beachtet werden, hat somit niemand einen Anspruch darauf, keine Raucher mehr sehen zu müssen (genau so, wie er keinen Anspruch darauf hat, keine Gartenzwerge mehr sehen zu müssen oder Piercings oder Tätovierungen). Wenn das mit den Fleischskandalen so weiter geht, dann werden vermutlich immer mehr Menschen zu Vegetarieren (wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist). Aber ich prophezeie jetzt schon, dass dann irgendwann die Hatz auf die verbliebenen Fleischesser losgehen wird, weil die Tiere, dei sie essen, ja die Luft verpesten, Gülle produzieren usw..
- Thomas N. schrieb am 27.01.2012, 11:11 Uhr:
- Hallo ihr Lieben Raucher/innen und Nichtraucher/innen, ich kann diese ganze Bebatte nicht nachvollziehen, die von dieversen Nichtrauchern auf die Spitze getrieben wird. - Ein Nichtraucher, der alle zehn Minuten die Toilette besuchen geht, weil er/sie eine schwache Blase hat, muss er/sie dafür eine Arbeitszeitunterbrechung beantragen? - Die Frau, die gerade ihre Tage hat, somit auch alle paar Minuten aufs Klo rennt, läßt die sich KRANK schreiben? - NEIN!!! - Also, lasst die Raucher rauchen, wenn es geht sogar im Gebäude, in seperaten Zimmern, wo sich - dummer weise - dann ein Haufen an Nichtrauchern - in erster Linie die PENETRANTEN - wiederfinden. - In den Raucherecken, wie sie auch hier im Blog genannt werden, finden die interessanten Gespräche statt, im Regelfall über die Arbeit, nicht wie beim Kaffeeklatsch, über den letzten Abend. Ich bin seit einigen Jahren Raucher, mal mehr, mal weniger, doch muss ich für mich feststellen, dass ich effizienter arbeite, als manch andere Pers ...
- Oskar schrieb am 27.01.2012, 11:09 Uhr:
- Ich - als Nichtraucher - wäre froh, wenn es in unserem Betrieb Raucherpausen außerhalb des Gebäudes gäbe. Denn leider gehört es bei uns zur "Unternehmenskultur", daß es jedem Raucher freisteht, an seinem Arbeitsplatz, bei Besprechungen oder auch in unserem einzigen Pausenraum zu Rauchen.
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