WDR 2 Sonntagsfragen - "Madamfo Ghana": Engagiert und verehrt
Als der Komiker Atze Schröder in den "Sonntagsfragen" zu Gast war, erzählte er begeistert von einem Verein in Ghana, den er unterstützt, und von einer Krankenschwester aus Hagen, die diesen Verein gegründet hat. Nun ist die Krankenschwester aus Hagen selbst in der Sendung, um von "Madamfo Ghana" zu erzählen.
Vor elf Jahren reiste Bettina Landgrafe zum ersten Mal in das westafrikanische Land und verliebte sich während ihrer Arbeit in einer Buschklinik sofort: in die Natur, die Menschen, die Mentalität. Sehr schnell war klar, dass sie ihr Leben in Deutschland aufgeben und im kleinen Dorf Apewu ein neues anfangen würde.
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Engagement in Ghana: Bettina Landgrafe mit einem kleinen Patienten (Fotostrecke 1)
Inzwischen hat sie dafür gesorgt, dass Toiletten und Brunnen gebaut wurden, Straßen und Schulen. Dafür ist sie mit dem Titel einer "Nana" geehrt worden, was – nach afrikanischen Maßstäben - ungefähr dem Rang einer Königin entspricht. "Madamfo Ghana" übernimmt Aufgaben, die eigentlich Sache des Staates wären. Spielt das nicht genau den Kritikern in die Hände, die sagen: Die Afrikaner schaffen es nicht alleine?
Antworten von der Krankenschwester, Managerin und Nana Bettina Landgrafe in den "Sonntagsfragen".
Bettina Landgrafe
Weisse Nana
Mein Leben für Afrika
Verlag: Knaur HC
ISBN-13: 978-3426655092
Stand: 25.08.2012, 10.46 Uhr
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