WDR 2 Sonntagsfragen - Polizei-Poeten (31.07.2011): Schreiben gegen den Druck
Die Polizei-Poeten wurden vor acht Jahren gegründet, auch um den Druck und die Konflikte, denen sie ausgesetzt sind, besser zu bewältigen. Janine Binder ist eine von den Polizei-Poeten.
"Worte, die wir schreiben, sind Worte, die wir sprechen, sind Worte, die wir leben". Dieser Satz steht auf der homepage der Polizei-Poeten, die vor acht Jahren von Kriminalbeamten gegründet wurden, weil sie das Gefühl hatten, sich immer mehr von ihrem eigenen Bild und ihren Ansprüchen zu entfernen, fast wie Maschinen zu funktionieren und nicht wie Menschen.
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Janine Binder von den Polizei-Poeten (Fotostrecke 1)
Druck mit Schreiben bewältigen
Janine Binder aus Kerpen ist eine von ihnen. Zunächst arbeitete sie etliche Jahre bei der Autobahnpolizei, wechselte dann in den Streifendienst und schreibt sich seit langem den Alltag von der Seele. Und der ist jeden Tag anders: Hilflose Personen, Unfälle, Straftaten, Menschen, die mit dem Leben nicht zurechtkommen. Und für die Polizistinnen und Polizisten der Druck, dass von ihnen erwartet wird, am Einsatzort sofort die Situation zu klären und Recht durchzusetzen – so wie jeder der Beteiligten es für sich sieht. Um diesen Druck und die Konflikte, denen sie ausgesetzt sind, zu bewältigen, schreiben die Polizei-Poeten, schreibt Janine Binder.
Die Angst ist dein größter Feind
Polizistinnen erzählen
Piper Verlag
Preis 8,95 €
Stand: 30.07.2011, 16.51 Uhr
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