Gefahr in Autobahnbaustellen Angst vorm Überholen

Versetzen Sie Sich kurz in folgende Situation: Sie sind auf dem Heimweg auf der Autobahn, fahren durch eine Baustelle. Bei Tempo 80, Dunkeheit und vielleicht noch leichtem Nieselregen, schleicht auf der rechten Spur ein tonnenschwerer LkW. Sie fahren auf der linken Spur, doch die ist so schmal, dass Sie sich nicht trauen, den LkW zu überholen. Hinter ihnen eine Schlange anderer Autos, die nur darauf warten, dass Sie Sich endlich einen Ruck geben... Eine Horrovorstellung für Sie? Damit sind Sie nicht allein.


In vielen Autobahn-Baustellen sind die Überholspuren sehr schmal.

Versetzen Sie Sich kurz in folgende Situation: Sie sind auf dem Heimweg auf der Autobahn, fahren durch eine Baustelle. Bei Tempo 80, Dunkeheit und vielleicht noch leichtem Nieselregen, schleicht auf der rechten Spur ein tonnenschwerer LkW. Sie fahren auf der linken Spur, doch die ist so schmal, dass Sie sich nicht trauen, den LkW zu überholen. Hinter ihnen eine Schlange anderer Autos, die nur darauf warten, dass Sie Sich endlich einen Ruck geben... Eine Horror-Vorstellung für Sie? Damit sind Sie nicht allein.

"Pufferzone von drei Metern"

Die engen linken Fahrstreifen in Autobahnbaustellen sind aus Sicht des Autoclubs Europa (ACE) "tückische Crash-Fallen". Er fordert deshalb breitere Überholspuren auf Autobahnen. Die Fahrspuren müssten um einen halbem Meter erweitert werden und damit eine "Pufferzone" von insgesamt drei Metern geschaffen werden, so der ACE. Denn viele moderne Autos seien breiter als zwei Meter, sodass zu wenig Sicherheitsraum rechts und links bleibe. Das gefährde zunehmend die Sicherheit im Straßenverkehr.

Überarbeitung der Richtlinien

Das Bundesverkehrsministerium hat sich nach eigenen Angaben bereits des Themas angenommen. Die Wünsche der Länder nach breiteren Fahrstreifen in Baustellen würden bei der Überarbeitung der "Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen" berücksichtigt.

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Stand: 04.11.2011, 17.30 Uhr