Erkältungszeit ist da: Verschnupft ins Büro?
Erkältungszeit in Deutschland. Es niest und hustet überall – da will man sich auf keinen Fall anstecken. Aber wie kann ich mich im Büro am besten schützen - und wie die anderen Kollegen?
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- Audio: "Risikogruppen sollten sich impfen lassen": Grippevorsorge für die kalte Jahreszeit (15.10.2012) Jürgen Mayer / Martin Schütz, WDR 2 Morgenmagazin
Viele Menschen sind zurzeit erkältet, gehen aber dennoch ins Büro. Denn das eigene Verhältnis zu Krankheit und Arbeit ist individuell sehr verschieden: Was der eine noch aushalten kann, ist dem anderen schon viel zu anstrengend. Es kommt natürlich auch auf den Job an - zum Beispiel, ob man man harte körperliche Arbeit leisten muss, den ganzen Tag steht oder auch Verantwortung für andere hat, wie als Arzt oder in der Kindertagesstätte. Die Rechtslage sieht vor, dass nicht jede Krankheit gleich eine Arbeitsunfähigkeit bedeutet. Nur wenn der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten nicht mehr erfüllen kann, darf er zu Hause bleiben. Das muss er sich dann von einem Arzt attestieren lassen.
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Erkältungsmittel wie Nasenspray, Halstabletten und Papiertaschentücher auf einem Bürotisch (Fotostrecke 1)
Mit Fieber zu Hause bleiben
Es gibt ein paar Allgemeinregeln an die man sich halten kann. Grundsätzlich sagen Hausärzte: Wer etwas Kratzen im Hals, eine Schniefnase oder ein bisschen Husten hat, muss nicht sofort zum Arzt und kann auch arbeiten gehen. Oft helfen dann Hausmittelchen, leichte Medikamente und viel Trinken. Bei leicht erhöhter Temperatur variiert das persönliche Befinden stark: Empfindet man den Weg zur Arbeit schon als anstrengend, bleibt man besser zu Hause. Wer allerdings richtiges Fieber hat, sollte auf jeden Fall zu Hause beiben. Eine Erkältung oder Grippe zu verschleppen, heißt, Folgekrankheiten zu riskieren - im schlimmsten Fall droht eine Herzmuskelentzündung.
Verhaltensregeln zum Schutz der Kollegen
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- Audio: "Abstand halten": Erkältungsknigge fürs Büro (15.10.2012) Jürgen Mayer / Sarah Pradel, WDR 2 Morgenmagazin
Wer mit Erkältungssymptomen zur Arbeit geht, sollte Abstand zu den Kollegen halten. In einer großen Fabrikhalle ist das natürlich leichter als im Büro oder dort, wo viel Publikumsverkehr herrscht. Auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden - mit dem entsprechenden Hinweis haben dafür in der Regel auch wichtige Gesprächspartner Verständnis. Beim Husten und Niesen am besten die Hand vor das Gesicht halten oder in den Ellenbogen husten. Den Mülleimer mit den benutzen Taschentüchern regelmäßig ausleeren. Und das Büro regelmäßig kurz lüften und nicht überheizen. Zum Naseputzen den Raum zu verlassen, ist aber übertrieben. Gut ist, die Hände häufiger mit heißem Wasser und Seife zu waschen, um die Erreger abzuspülen - egal ob Vieren oder Bakterien.
Stand: 15.10.2012, 08.59 Uhr
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