Geocaching - was ist das? Schatzsuche mit Navi

Von Jörg Brunsmann

Seit gut zehn Jahren gibt es eine neue Sportart, die mehr und mehr Menschen begeistert. Geo-Caching ist eine Art moderne Schnitzeljagd, die statt auf Kreidestriche auf GPS-Daten setzt.
Im Internet gibt es umfangreiche Datenbanken, in denen weltweit inzwischen Millionen so genannter Geocaches gespeichert sind. Alleine in Nordrhein-Westfalen gibt es mehr als 35.000 von diesen Caches. Der Ausgangspunkt für die Schatzsuche ist in der Regel fest vorgegeben, von dort führen einen kleine Rätsel von Station zu Station bis man schließlich den eigentlich Schatz, den "Cache" findet. Mit offenen Augen durch die Landschaft gehen – das ist Ziel der meisten Geocaches.

Das Ziel: Der Schatz

Der Schatz am Ende besteht oft aus einer Plastikdose mit bunt gemischtem Inhalt. Spielzeug, Schmuck, Unterlagen – alles ist möglich. Und wer den Cache gefunden hat, darf tauschen. Wer in die Dose wieder etwas möglichst gleichwertiges hineinlegt, darf etwas herausnehmen. Zudem gibt es meist noch eine Art Gästebuch, in dem sich jeder Findet verewigen kann.


Ein GPS-Empfänger für ein sogenanntes Geocoaching vor einer Wandertafel
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Ein GPS-Empfänger für ein sogenanntes Geocoaching vor einer Wandertafel

Tipps für den Anfang

Wer mit Geocaching anfangen will, sollte sich auf den einschlägigen Seiten einen nicht allzu schweren Cache in der Nähe aussuchen. Auf Seiten wie geocaching.de oder opencaching.com findet man Tausende solcher Schatzsuchen, die meist auch recht gut beschrieben sind. Wichtig sind der Schwierigkeitsgrad (sollte am Anfang niedrig sein) und das Gelände, durch das einen die Schnitzeljagd führt. Es gibt Geo-Caches, für die man gut wandern oder klettern muss, es gibt aber auch viele, die sich bequem mit dem Rad oder sogar dem Kinderwagen absolvieren lassen.

Ohne GPS-Gerät geht es nicht

Für die Orientierung von Ort benötige man in jedem Fall einen GPS-Empfänger, denn alle Wegpunkte werden beim Geo-Caching in der Regel als Koordinaten angegeben. Wer ein Smartphone wie das iPhone oder ein Gerät mit Android-Betriebssystem hat, besitzt einen solchen GPS-Empfänger in der Regel bereits. Man kann sich zusätzliche Software auf die Geräte laden, mit denen Geocaches in der Nähe direkt aus dem Internet heruntergeladen werden können. Diese Software ist teilweise allerdings kostenpflichtig; etwa drei bis acht Euro sollte man dafür einplanen.

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Stand: 27.08.2011, 09.00 Uhr