Gerissene Spam-Versender: Tipps gegen Müll-Mails
Die Spam-Versender werden offenbar immer geschickter. Und selbst viele automatische Spam-Filter kapitulieren schon vor der Flut. Wie kann ich mich vor den neuen Methoden der Internet-Betrüger schützen?

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Achtung, Spam! Die Mail-Betrüger haben ihre Methoden verfeinert.
Bekannte Namen sollen Vertrauen schaffen
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- Audio: E-Mail-Betrüger tarnen sich immer öfter mit bekannten Firmennamen (28.08.2012) Jörg Brunsmann / Annette Wieners, WDR 2 Mittagsmagazin
Der aktuelle Trend: Immer mehr Spam-Mails kommen angeblich von einem vertrauenswürdigen Absender. Beispielsweise vom Paketdienst DHL, dem Versandhändler Amazon oder dem Zahlungsdienstleister PayPal. Auf den ersten Blick sehen die Nachrichten tatsächlich so aus, als würden sie von diesen Unternehmen stammen, in Wirklichkeit stecken allerdings Betrüger dahinter. Ziel des Ganzen: Der Empfänger soll auf einen Link in der Mail klicken; man wird dann auf eine von den Betrügern eingerichtete Internetseite umgeleitet, wo zum Beispiel Kreditkartendaten oder andere wichtige Informationen abgefragt werden oder wo dem PC ein Virus oder Trojaner untergejubelt werden soll, also ein Computerprogramm, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne Wissen des Anwenders eine andere Funktion erfüllt.
Spam-Mails erkennen wird immer schwieriger
Die gefälschten Mails zu erkennen, wird zunehmend schwieriger, da die Betrüger auch auf Details achten. Nur wer genau hinschaut, erkennt die Unterschiede. Die Spam-Mails sind in aller Regel unpersönlich. Außer der Mail-Adresse enthalten sie keine weiteren Daten, die darauf hinweisen, dass der Absender den Empfänger überhaupt näher kennt. So gibt es in der Regel keine persönliche Ansprache und selbst bei Rechnungen ist – anders als üblich – die Postadresse des Empfängers nicht in der Mail angegeben.
Unternehmen weisen teilweise selbst auf aktuelle Risiken hin
Wer unsicher ist, kann im Internet Hilfe finden: Beispielsweise auf der Seite spam-info.de; dort wird auf aktuelle Spam-Wellen hingewiesen. Oft hilft auch ein Blick auf die echte Internetseite des angeblichen Absenders weiter: Der Paketdienst DHL weist unter der Überschrift "Sicherheitshinweise" auf seiner Homepage auf gleich fünf verschiedene, aktuelle Betrugsmaschen hin. Wer genau hinschaut, kann den Betrügern so entgehen.
Virenschutzsoftware und Software-Updates
Eines sollte man nicht machen: Den in der Mail angegebenen Link anklicken. Da das im Eifer des Gefechts aber doch einmal passieren kann, sollte der PC auf jeden Fall mit einer aktuellen Virenschutzsoftware ausgestattet sein und alle aktuellen Software-Updates bekommen haben. Selbst wenn ein Virus versuchen sollte, sich auf dem PC einzunisten, kann er so erkannt und unschädlich gemacht werden.
Stand: 28.08.2012, 13.20 Uhr
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