IT-Gipfel - Datenschutz : Sicher beim Online-Banking
Daten werden immer mobiler, nicht immer kann die Sicherheit mithalten. Gerade beim Online-Banking ist die mobile Datensicherheit besonders wichtig. Fragen dazu beantwortet Computerexperte Jörg Brunsmann.

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Wichtiges Thema: Datensicherheit beim Online-Banking
Bankgeschäfte am PC: Sollte man auch das Smartphone dafür nutzen oder ist das unsicher?
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- Audio: Sicheres Online-Banking: Wie Nutzer sich schützen können (13.11.2012) Jörg Brunsmann, WDR 2 Westzeit
- Audio: Umfrage: Online-Banking auf dem Smartphone - sicher oder nicht? (13.11.2012) Miriem Benslim, WDR 2 Westzeit
Wichtig ist, welche Methode zur Absicherung genutzt wird. Den Sicherheitscode (PIN/TAN-Code) schicken die Banken nun meist als SMS. Mit dieser Methode werden die Smartphones wieder ein Stück unsicherer. Denn die ursprüngliche Idee war ja, dass es zwei Geräte gibt - den Computer und das Mobiltelefon - und, dass, wer die Bankdaten abgreifen oder Überweisungen fälschen will, Zugang zu beiden Geräten braucht. Es ist wirklich nicht ungefährlich: Wenn ein Betrüger das Smartphone und die PIN-Nummer für das Konto hat, kann er das Girokonto tatsächlich leerbuchen. Die Apps der Banken sind dementsprechend programmiert: Wenn der Nutzer die App aufruft, beispielsweise um eine Überweisung in die Wege zu leiten, reagiert das Programm und verweigert die Herausgabe der TAN-Nummer, weil die App ja auf dem Smartphone läuft und damit alle Informationen auf einem Gerät wären. Umgehen können Betrüger dies jedoch, indem sie mit dem Smartphone über die Internet-Seite der Bank gehen.
Sind Tablet PCs oder Laptops unterwegs Alternativen?
In beiden Fällen stellt sich das Problem nicht, da muss der Nutzer sich weiter keine Sorgen machen. Wenn jemand den Tablet PC oder das Laptop findet, kann er wenig damit anfangen, denn die SMS mit der PIN kommt ja auf dem Smartphone an.
Welche Rolle spielt die Verbindung, besonders kostenlose und freie W-LAN-Verbindungen?
Beim Online-Banking spielt die Art der Verbindung keine Rolle. Alle Banken nutzen verschlüsselte Verbindungen, alles andere wäre auch fahrlässig. Zudem wird die SMS mit der PIN über einen anderen Funkkanal übertragen.
Fazit
Ein Betrüger muss das Smartphone in seinen Besitz bekommen und die PIN-Nummer für das Konto ausspähen - dann hat er vollen Zugriff auf das Konto. Smartphonebesitzer sollten daher überlegen, ob sie auf eine andere Methode umstellen, die meisten Banken bieten mehrere zur Auswahl an. Oder man lässt sich die SMS mit der PIN sicherheitshalber auf ein altes Mobiltelefon schicken, dass ansonsten nicht mehr genutzt wird.
Stand: 13.11.2012, 09.20 Uhr
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