Ping-Anrufe Bloß nicht zurückrufen!

Das Mobiltelefon meldet einen verpassten Anruf. Doch Vorsicht: Wer jetzt unüberlegt die Rückruftaste betätigt, kann in eine gewaltige Kostenfalle tappen.

Das Prinzip der so genannten Ping-Anrufe ist erschütternd einfach: Das Mobiltelefon klingelt genau einmal und dann wird ein verpasster Anruf gemeldet. Die Nummer, unter der der Rückruf erfolgen soll, ist selbstverständlich bereits angezeigt. Und der erste Impuls des Mobiltelefonnutzers ist es, einfach die Rückruf-Taste zur drücken. Schließlich will man wissen, wer angerufen hat.


Ein leuchtend rotes Telefonzeichen zeigt einen Hotlinehinweis an
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Bloß nicht drangehen: Ping-Anrufe können ruinös werden

Der Rückruf kann sehr teuer werden


Doch dieser Rückruf kann sehr teuer werden. Denn den Anruf haben kriminelle Unternehmen unternommen, die einfach die Kosten, die das Telefonat auslöst, einstreichen wollen. Mal nutzen sie die berüchtigten 0900-Nummern, mal erfolgt der Anruf aus dem Ausland, was beim Rückruf erst recht teuer wird, mal nutzen die Kriminellen auch die üblichen Ortswahl-Nummern, unter denen man dann in eine endlose Warteschleife gerät.

Unbekannte Nummern besser nicht zurückrufen

Ganz wichtig also ist: Immer die Telefonnummer prüfen, die man zurückruft. Und unbekannte Nummern einfach sicherheitshalber ignorieren. Wenn man doch in die Ping-Falle getappt ist: Bei der Bundesnetzagentur kann man den Vorfall melden. Dort gibt es ein entsprechendes Formular.


Stand: 01.06.2012, 00.00 Uhr