WDR 2 Quintessenz - Der kleine Einkaufsführer E-Reader

Von Maike Greine

Das Weihnachtsgeschäft ist im vollen Gange und das beliebteste Geschenk in Deutschland ist immer noch das Buch. Wer mal etwas Neues ausprobieren will, der kann mit einem eReader ein elektronisches Lesegerät für Bücher verschenken.


Mann hält ein E-Book in seinen Händen
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Mann hält ein E-Book in seinen Händen

eBooks


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Die Kaufentscheidung fällt eigentlich mit der Frage, wo man die elektronischen Bücher kaufen möchte. Fast jeder Internetshop der eBooks anbietet, nutzt ein anderes Dateiformat. Wer sich für ein Gerät entscheidet, bindet sich damit meistens auch an einen bestimmten Internetshop. Da nicht alle Buchtitel auch in sämtlichen Dateiformaten veröffentlicht werden, kann es sein, dass eine Veröffentlichung nicht mit dem eigenen Reader gelesen werden kann. Als Kunde eines bestimmten Shops kann man jedoch auch auf Vergünstigungen bei Zeitschriften- Abos zurückgreifen oder Vorteile wie automatischen Download von Vorbestellungen einstellen.

Bildschirme

Derzeit sind entweder EReader mit E-Ink, LCD oder HD-Displays auf dem Markt.

LCD oder HD- Displays kennt man vom Smartphone oder einem Flachbildfernseher. Durch verschiedene Materialschichten kann der Nutzer seine Bücher oder Zeitschriften auf einem hochauflösenden, farbigen Display lesen. Die Technik ermöglicht auch Bedienung per Touchscreen. Nachteil: Das Display ist durchgehen beleuchtet und verbraucht dadurch auch sehr viel Energie. Anbieter wie TrekStore, Pocketbook oder Archos bieten diese eReader bereits ab 80 € an.

E-Ink, ein Kürzel  für elektronische Tinte, erinnert vom Aussehen tatsächlich an eine echte Buchseite. E-Paper-Displays reflektieren das Licht wie normales Papier, es sind nichtleuchtende Anzeigen. Es flimmert nicht und strengt das Auge deutlich weniger an als z.B. der LCD Display. Diese spezielle E-Ink verbraucht auch wenig Energie und der Akku hält –je nach Leseverhalten- mehrere Wochen. Der Anbieter Thalia nennt diese Technik "Digital Ink", bei anderen Anbietern kann sie auch schlicht "ePaper" heißen. Einfache Geräte werden bereits ab 60 € angeboten.

Paperwhite des Kindle – Anbieters Amazon ist eine neue Technik, welche das E-Ink Lesefeld des Readers indirekt beleuchtet. Dadurch sollen der Bildschirm sich den Lichtverhältnissen besser anpassen lassen, ohne durch grelle Beleuchtung die Augen zu ermüden. Die Geräte sind mit etwa 90 € mehr gegenüber den älteren Kindle - Modellen für 190 € ab Januar erhältlich.

WLan

Wer viel unterwegs ist und die Möglichkeit haben möchte auch am Bahnhof oder Flughafen einen Schmöker runterzuladen, der sollte einen eReader mit  W-Lan oder Mobilfunkzugang anschaffen. So können auch unabhängig vom Internetzugang zuhause Bücher geladen werden. Die Kosten dafür trägt der Nutzer über seinen Handy- oder Internetanbieter. Ein internetfähiges Gerät ist bereits für einen Aufpreis von ca. 30 € zuhaben.

Lesehilfen

Einige eReader haben Wörterbücher und Lexika auf den Geräten vorinstalliert, sodass während des Lesens unbekannte Wörter nachgeschlagen werden können. Übersetzungshilfen bieten manche Anbieter ebenfalls an.


Stand: 04.12.2012, 00.00 Uhr