WDR 2 Quintessenz - Fitness-Apps: Was bringen die Online-Trainings?
Der Vorteil solcher Apps: Man kann trainieren wann und wo man will und ist völlig unabhängig von Öffnungs- oder Kurszeiten.

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Diverse Apps auf einem Smartphone
Gratis oder gegen Geld
Die meisten Fitness-Apps muss man kaufen, die Preise variieren: Von 0,79 Euro bis zu 7,99 Euro kosten die Programme. Aber auch kostenlos kann man sich Apps herunterladen, allerdings sind diese meist nicht so aufwendig programmiert. Und - wie bei den meisten Gratis-Apps - gilt auch hier: Wer eine höhere Version und damit mehr Features oder Abwechslung haben will, muss zahlen.
Fokus: Bauchmuskulatur
Ein großer Teil der über 12.000 angebotenen Programme für Smartphones behandelt in unterschiedlicher Form die Bauchmuskulatur. Der Grund dafür ist einfach: Da viele Menschen von einem Sixpack träumen, verspricht ein Bauchmuskel-Training die meisten Kunden. Dabei wird allerdings oft vergessen, dass es zum Ausgleich genauso wichtig ist, den Rücken zu trainieren. Den ganzen Körper ausgeglichen fit und gesund zu halten, das können Apps allein nicht leisten.
Im Studio, draußen oder zu Hause
Bevor man die App herunter lädt, sollte man darauf achten, wie und wo man sie benutzen möchte: Es gibt Programme, die man nur im Fitness-Studio benutzen kann, weil hier bestimmte Geräte für die Übungen erforderlich sind. Will man dagegen lieber zu Hause trainieren, wo einem keine Hilfsmittel zur Verfügung stehen, sollte man verstärkt darauf achten, ob in der App solche Übungen überhaupt vorgesehen sind. Nicht immer wird dies aus der Beschreibung deutlich. Hier hilft ein Blick auf die Grafiken oder ins Bewertungs-Forum.
Videos sind besser als Fotos
Hilfreich beim Training mit der App sind gut gedrehte Videos: Sie erleichtern das Erlernen der Übung und sind besser, als statische Fotos, weil man genau sieht, wie man in die Übung machen sollte. Auch auf die Sprache sollte man achten, denn es gibt viele Apps, die entweder komplett auf Englisch oder aber schlecht übersetzt sind.
Eine App ist kein Trainer
Audio
- Audio: WDR 2 Quintessenz: Fit mit Apps (22.02.2012) Julia Trahms, WDR 2 Westzeit
Beim Ausführen der Übungen kann es schnell zu Fehlhaltungen kommen, auch vor Verletzungen ist man mit der App nicht gefeit. Denn einen echten Trainer, der die Ausführung der Übungen überwacht, kann ein Smartphone nicht ersetzen. Einige App-Anbieter haben deshalb einen Haftungs-Ausschluss installiert, den man erst weg klicken muss, bevor man anfangen kann zu trainieren.
Stand: 22.02.2012, 09.00 Uhr
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