Klug kühlen, Raucherwunden, Lebensversicherungen: Tipps und Trends vom 27.07.2012
Klug kühlen
Kaum ist der Sommer endlich da, ist es vielen schnell zu heiß. Bau- und Fachmärkte locken mit sogenannten mobilen Raumklimageräte, die zu Hause überall dort, wo man sie hinstellt, für eine frische Brise sorgen sollen. Die Idee klingt praktisch. Mobile Raumklimageräte kann man wahlweise mal ins Schlaf- oder ins Wohnzimmer stellen. Sie saugen die warme Luft an und pusten sie kühl wieder aus. Doch einen kühlen Kopf haben die Verbraucher am Ende nicht, sondern vor allem eine hohe Stromrechnung, warnt die Verbraucherzentrale Rheinlandpfalz. Ein durchschnittliches Gerät verbrauche etwa 1.000 Watt pro Betriebsstunde, das kostet etwa 23 Cent. Über den Sommer kommen so schnell über 100 Euro an zusätzlichen Stromkosten zusammen. Die Verbraucherschützer empfehlen statt dessen: Die Fenster und Terrassentüren von außen mit Jalousien oder Rollläden vor der Sonne zu schützen. Was auch hilft: Von Innen spezielle Rollos anzubringen, die das Sonnenlicht reflektieren.
Raucherwunden heilen schlechter
Wer raucht, hat ein deutliches höheres Risiko, dass seine Wunde nach einer OP schlechter heilen. Davor warnt die Apotheken Umschau. Die Wahrscheinlichkeit eine schwere Wundheilstörung zu bekommen, ist danach um das 3,5-fache höher als bei Nichtrauchern. Das hat die Universität Kopenhagen herausgefunden, sie hatte 140 Studien ausgewertet. In einigen Untersuchungen gab es Hinweise, dass die Gefahr einer Wundinfektion geringer wird, wenn die Patienten mindestens vier Wochen vor dem Eingriff mit dem Rauchen aufhören.
Kündigung von Lebensversicherungen
Viele Menschen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben, steigen oft vorzeitig aus dem Vertrag aus – oft mit hohen Verlusten. Zwar hat der Bundesgerichtshof gerade erst entschieden, dass die Versicherer für bestimmte Verträge höhere Rückkaufswerte zahlen müssen und keine Stornogebühren verlangen dürfen. Trotzdem sollte man, bevor man seine Lebensversicherung kündigt, auch immer über andere Alternativen nachdenken. Wer einen finanziellen Engpass hat, kann zum Beispiel die Beiträge reduzieren oder den Vertrag beitragsfrei stellen. Falls man sich doch entscheidet, die Versicherung zu verkaufen, sollte man sich nicht nur ein Angebot bei seinem Versicherer einholen, sondern auch von Policen-Händlern.
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Stand: 27.07.2012, 10.12 Uhr
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