Beipackzettel, Azubi-Versicherungen, Mailanbieter: Tipps und Trends vom 16.08.2012
Keine Angst vor Beipackzetteln
Beipackzettel sind kein Lesevergnügen. Nicht nur, weil sie kompliziert formuliert sind; auch die aufgeführten Nebenwirkungen schrecken viele Patienten ab. "Dieses Medikament kann häufig zu Ausschlag führen" – eine Info, auf die viele Patienten gut verzichten können. Schließlich müssen die meisten die Arznei auf Anweisung des Arztes schlucken – allen möglichen Nebenwirkungen zum Trotz. Oft klingen diese aber dramatischer als sie tatsächlich sind. Denn der Begriff "häufig" beispielsweise ist nicht umgangssprachlich zu verstehen, sondern bedeutet, dass in den erforderlichen klinischen Studien maximal zehn Prozent der Patienten Ausschlag bekommen haben. Bei hundert Probanden könnte das auch nur einer gewesen sein. Im Beipackzettel muss jede dokumentierte Nebenwirkung aufgelistet sein, das verlangt die EU. Wer Bedenken hat, sollte sich direkt an Hausarzt oder Apotheker wenden. Ganz schlecht: Das Medikament einfach weglassen.
Unnötige Azubi-Versicherungen
500.000 Schulabgänger beginnen in den nächsten Wochen eine Ausbildung. Das macht sie zu beliebten Zielen von Versicherungsvertretern, da manche erstmals einen eigenen Versicherungsschutz brauchen. Der Bund der Versicherten warnt allerdings, dass den jungen Menschen viele falsche und unnötige Verträge aufgeschwatzt werden. Dazu gehören die Lebensversicherung, private Rente und auch die Haftpflicht, da diese zunächst weiter über die Eltern laufen kann. Unverzichtbar ist dagegen eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Mailanbieter richtig wählen
Wer sich eine neue Mailadresse aussucht, sollte nicht nur die Größe des Postfaches im Blick haben. Denn bei den so genannten Freemail-Anbietern gibt es große Detail-Unterschiede. So variiert die Größe der Anhänge, die man empfangen darf, zwischen vier und 100 Megabyte. Wer von verschiedenen Geräten aus an seine Mail möchte, sollte zudem auf die IMAP-Funktion achten. Die Mails bleiben dabei auf dem Server und können somit von Smartphone, Laptop und Tablet aus bearbeitet werden. Einen Überblick über die Funktionen der großen Anbieter gibt es auf entsprechenden Online-Portalen.
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Stand: 16.08.2012, 10.12 Uhr
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