Getränkeverpackungen, Mietminderung, Solarförderung Tipps und Trends vom 17.08.2012

Umweltfreundliche Getränkeverpackungen

Drei von vier Verbrauchern möchten am liebsten eine umweltfreundliche Verpackung, wenn sie Getränke kaufen. So das Ergebnis einer emnid-Umfrage im Auftrag des NABU. Das Problem dabei: Die wenigsten wissen, welche Verpackungen tatsächlich umweltfreundlich sind. Am besten kennen sich die Leute noch mit Mehrwegflaschen aus Glas aus. Knapp 90 Prozent halten diese richtigerweise für ökologisch ok. Mehrwegflaschen aus Plastik, die eigentlich eine bessere Umweltbilanz vorweisen können, schneiden bei den Befragten dagegen um ein Viertel schlechter ab. Und ganz daneben liegen die Verbraucher bei Getränkekartons: Die haben völlig zu Unrecht einen schlechteren Ruf als die Schlusslichter bei der Ökobilanz - Einwegflaschen, egal ob aus Glas oder Plastik. Die Umweltschützer führen die Verwirrung auf das undurchsichtige Pfandsystem zurück. Mehr als 40 Prozent der Käufer sind sich deswegen nicht sicher, ob sie eine umweltschädliche Einwegflasche kaufen oder die vorteilhafte Mehrwegvariante, die sie eigentlich haben wollen.

Mietminderung bei Hitze

Wenn die Temperaturen in den eigenen vier Wänden in den tropischen Bereich klettern, dann müssen Mieter das nicht einfach hinnehmen. Sie können die Miete mindern oder sogar ihren Mietvertrag fristlos kündigen. Das haben mehrere Gerichte entschieden. Als Faustregel gilt: Drinnen muss es immer sechs Grad kälter sein als draußen. Der Vermieter ist verpflichtet, das zu gewährleisten – notfalls durch Umbauten. Schafft er das nicht, wird die Hitze zum Sachmangel, entschieden die Richter und billigten den schwitzenden Bewohnern Mietminderungen von im Schnitt 20 Prozent zu.

Höhere Solarförderung

Wer mit Sonnenenergie heizen will, der kann ab sofort höhere Zuschüsse vom Staat dafür bekommen. Seit dem 15. August ist die minimale Fördersumme für Solarthermie-Anlagen in Ein- oder Zweifamilienhäusern auf 1.500 Euro angehoben worden. Darauf weist die Verbraucherzentrale NRW hin. Vorteile bringt das besonders für Betreiber kleinerer Anlagen mit Kollektorflächen bis zu 40 Quadratmetern. Mit welcher Förderung energiebewusste Hausbesitzer sonst noch rechnen können, steht auf den Internetseiten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

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Stand: 17.08.2012, 10.12 Uhr