Office-Fälschungen, Abschleppkosten, Kundendaten: Tipps und Trends vom 31.08.2012
Zehntausende Office-Fälschungen im Umlauf
Wer vor hat sich Software von Microsoft zu kaufen, sollte lieber genau hinschauen. Denn zur Zeit sind mehrere Zehntausend Fälschungen im Umlauf. Die Fälschungen des "Microsoft Office Home and Business 2010"-Pakets lassen sich oft auf den ersten Blick erkennen. Schon auf der Verpackung finden sich Rechtschreib- oder Druckfehler. Außerdem unterscheidet sich das Echtheitszertifikat deutlich vom Original. Normalerweise ist das Papier nämlich unterschiedlich stark. Die Fälschungen aber sind in der gleichen Papierstärke. Spätestens beim Aktivieren des Office-Pakets, wird klar, ob es sich um eine Fälschung handelt. Der Produktschlüssel funktioniert nämlich nicht. Wer eine Fälschung gekauft kann, kann sich für Originalersatz direkt an den Händler oder an Microsoft wenden.
Überhöhte Abschleppkosten
Wer abgeschleppt wird und dafür zu viel zahlen muss, der soll sich in Zukunft an den Grundstückseigentümer wenden und nicht an das Abschleppunternehmen. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden. (BGH: V ZR 268/11) Geklagt hatte ein Berliner Autofahrer. Der hatte in einer Feuerwehreinfahrt geparkt und wurde abgeschleppt. Er hielt die Kosten von fast 300 Euro für zu hoch und wollte einen Teil vom Unternehmen zurückbekommen. Doch das ist nach Ansicht des Bundesgerichtshofs der falsche Ansprechpartner. Für die Rückzahlung ist der Grundstückseigentümer zuständig. Indirekt könnte das Urteil dazu führen, dass es weniger Abzocke beim Abschleppen gibt.
Weitergabe von Kundendaten
Kundendaten wie Name oder Anschrift dürfen ab dem 1. September nur noch weitergegeben werden, wenn der Betroffene zustimmt. In Verträgen muss das künftig deutlich hervorgehoben werden. Außerdem kann eine Einwilligung jetzt auch zurückgezogen werden. Weitere Tipps zum Umgang mit persönlichen Daten hat der Verbraucherzentrale Bundesverband im Internet zusammengefasst.
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Stand: 31.08.2012, 10.12 Uhr
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