City Cards, Festhalten im Linienbus, Haushaltshilfe legal: Tipps und Trends vom 25.09.2012
City Cards im Vergleich
Sie werben mit Rabatten auf Eintritte in Museen, Veranstaltungen und anderen Touristenattraktionen und sie werden bei Städtereisenden immer beliebter: die City Cards. Der ADAC wollte jetzt wissen, ob man mit diesen Karten auch wirklich sparen kann und hat City-Cards von 14 europäischen Städten unter die Lupe genommen. Von Amsterdam bis Zagreb. Das Ergebnis: Testverlierer war ausgerechnet „The Berlin Pass“ – also die Rabattkarte von Berlin. Wer die Eintritte zu den zehn Berliner Hauptattraktionen inklusive 3-Tages-Ticket für Busse und Bahnen zu ganz normalen Konditionen kauft, zahlt knapp 34 Euro weniger als mit der City Card. Die kostet nämlich stolze 82 Euro. Dafür gab es von den Testern ein „mangelhaft“. Auf Platz eins landete dagegen die Wien-Karte. Sie ist nicht nur mit 19,90 Euro sehr günstig – sie bietet auch viel: Der ÖPNV ist für drei Tage kostenlos – und Rabatte gibt es auf neun von zehn Wiener Hauptattraktionen. Eine Übersicht über alle 14 Rabatt-Karten gibt es auf der ADAC-Website.
Urteil: Festhalten im Linienbus
Wer Bus fährt, sollte sich immer gut festhalten. Das Busunternehmen muss nämlich nicht haften, wenn man durch eine Vollbremsung vom Sitz stürzt und sich verletzt. Das hat das Landgericht Bonn jetzt entschieden. (Az.: 5 S 43/12) Im vorliegenden Fall hatte eine Frau im Bus gelesen. Weil der Busfahrer scharf bremsen musste, wurde sie vom Sitz geschleudert und prallte mit dem Gesicht gegen eine Metallstange. Die Folge: Verletzungen in Gesicht und Nacken und sechs Woche Arbeitsunfähigkeit. Ihr Arbeitgeber wollte sich die Kosten hierfür vom Busunternehmen wieder holen. Zu Unrecht, urteilten die Richter. Ihre Begründung: Ein Fahrgast müsse sich immer festhalten und auf den Verkehr achten. Das hatte die lesende Frau aber nicht getan.
Haushaltshilfe legal
Putzen, Kinder hüten, Einkaufen – immer mehr Menschen lassen sich zu Hause helfen. Aber viele dieser Perlen arbeiten nicht offiziell. Eine Studie der Minijobzentrale hat ergeben, dass die Toleranz gegenüber Schwarzarbeit im Privathaushalt bei den Bundesbürgern besonders groß ist. Dabei spart das Anmelden der Haushaltshilfe sogar Geld – und zwar bis zu 510 Euro Steuern im Jahr. Welche Vorteile die Legalisierung der Haushaltshilfe sonst noch hat und wie das mit dem Anmelden funktioniert, steht auf einem Infoblatt.
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Stand: 25.09.2012, 10.12 Uhr
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