Gewinnmitteilungen, Autismus, Igel-Hilfe Tipps und Trends vom 19.10.2012

Gewinnmitteilungen

"Herzlichen Glückwunsch – Sie haben gewonnen", wer so einen Brief bekommt, hat meistens wenig Grund zur Freude. Denn oft verbirgt sich dahinter Werbung, bei der Verbraucher am Ende sogar draufzahlen müssen. Diesen Geschäftspraktiken hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) nun einen Riegel vorgeschoben. Werbung mit einem Gewinnversprechen, bei der man in irgendeiner Form später zur Kasse gebeten wird, ist irreführend und verboten. Das haben die Richter in Luxemburg in einem aktuellen Urteil entschieden. (Az: C-428/11) Wer einen Preis gewinnt, soll dafür keinen Cent mehr zahlen müssen. Weder für Briefmarken noch für Telefonate. In dem konkreten Fall sollten die angeschriebenen Verbraucher sich per SMS, Brief oder Telefon bei dem Versender melden, um mehr über ihren Gewinn zu erfahren. Die Kosten dafür waren aber oft höher als der Gewinn. Auch die deutschen Verbraucher werden von dem Urteil profitieren, sagen die Verbraucherschützer. Denn in Deutschland sind diese Praktiken ebenfalls weit verbreitet.

Autismus bei Kleinkindern

Kinder, die eine autistische Störung haben, sollten möglichst früh behandelt werden. Darauf weisen Kinderpsychiater hin. Zwar lässt sich Autismus erst ab dem zweiten Lebensjahr sicher diagnostizieren. Doch bestimmte Verhaltensweisen deuten auch schon früher darauf hin. So weichen diese Kinder häufig Blickkontakt und Berührungen aus und wirken unnahbar. Normalerweise versuchen Kinder bereits ab dem zwölften Monat, sich durch Brabbeln, Winken und Zeigen mitzuteilen. Wenn das ausbleibt, sollte man den Kinderarzt aufsuchen. Zwar kann Autismus nicht geheilt werden, doch durch eine frühe Förderung, lernen die Kinder besser, auf andere Menschen einzugehen und sich mitzuteilen.

Igel-Hilfe
Im Herbst sind Igel in Garten und Wäldern besonders aktiv. Denn sie müssen sich noch den nötigen Winterspeck anfressen, bevor sie etwa von Mitte November bis März in den Winterschlaf gehen. Wer einen Igel findet, ist oft unsicher, ob er Obhut oder Hilfe braucht. Ausführliche Infos und Tipps zum Umgang mit Igeln haben wir auch noch mal auf einem Infoblatt im Netz für Sie zusammengefasst.

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Stand: 19.10.2012, 10.12 Uhr