Phishing-Mails, Private E-Bay-Händler, Ratgeber für Familien Tipps und Trends vom 30.01.2013

Welle von Phishing-Mails

Eine wahre Flut von Phishing-Mails überschwemmt zur Zeit die Mail-Accounts, hat die Verbraucherzentrale NRW festgestellt. Mit ganz seriös aussehenden Absendern: Paypal, Amazon oder Mastercard zum Beispiel. Wer die Anhänge öffnet, landet auf gefälschten Internetseiten, die denen der Firmen täuschend ähnlich sehen. Die Betrüger wollen dann dazu verleiten, sensible Daten wie Kontoverbindungen einzugeben. Das Problem: Die Mails sind täuschend echt gemacht. Dabei gibt es einige Indizien für Phishing-Mails: Oft geht es um Produkte, die man nie bestellt hat, oder Verträge, die man nie eingegangen ist. Beliebt ist zum Beispiel die Nachricht: "Ihre Ware wurde abgeschickt, das Geld soll demnächst vom Konto abgebucht werden, dazu bitte die Kontonummer eingeben." Bloß nicht!, warnt die Verbraucherzentrale, hier ist möglicherweise ein Betrüger am Werk. Weitere Alarmzeichen: Ihr Name wurde falsch geschrieben oder taucht erst gar nicht in der Anrede auf.  

Auch private E-Bay-Händler müssen haften

Wer den Zustand eines Gegenstandes vollmundig im Netz anpreist, der muss auch für die zugesagte Beschaffenheit  haften, das hat der Bundesgerichtshof entschieden. (AZ: BGH VIII ZR 96/12) In dem verhandelten Fall hatte ein privater Händler ein "schönes kleines Wanderboot" angeboten mit dem der neue Besitzer "auf Reisen" gehen könne. Leider war das Boot völlig verschimmelt und nicht seetüchtig. Der verärgerte Käufer klagte, obwohl beim  Kauf eigentlich jegliche Gewährleistung  ausgeschlossen worden war, da es sich um ein gebrauchtes Boot handelte. Doch die Richter in Karlsruhe sahen das anders: Der Verkäufer muss für sein Versprechen einstehen und das Boot wieder seetüchtig machen. Wenn das nicht mehr geht, kann der Käufer den Kauf rückabwickeln und das Geld zurückverlangen.

Ratgeber für Familien

Eltern sein, ist manchmal schwer  - und kompliziert. Das fängt an mit der Beantragung des Elterngeldes, geht weiter mit Sozialhilfegelder bis hin zum Kompass für Erziehungsfragen. Das Bundesfamilienministerium hat auf der kostenlosen Internetseite "Familien-Wegweiser" alle wichtigen, ganz konkreten Infos zusammengestellt, vom Elterngeldrechner bis hin zur Beratungsstelle in Ihrer Nähe.

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Stand: 30.01.2013, 10.12 Uhr