Schadsoftware, Vorsicht Einbrecher, Ratgeber Mietmängel: Tipps und Trends vom 09.07.2012
Schädling mit Spätfolgen
Wer heute im Laufe des Tages mit dem Computer plötzlich nicht mehr ins Internet kommt, der hat möglicherweise noch den Computerschädling DNSChanger auf seinem Rechner. Und sollte ihn so schnell wie möglich unschädlich machen.
Die Schadsoftware hat Anfang des Jahres Schlagzeilen gemacht, weil sie infizierte PCs beim Surfen auf manipulierte Webseiten umgeleitet hat. Heute schaltet das FBI den Server der ertappten Betrüger ab, der diese Computer bislang mit dem Internet verbunden hat. Um den Schädling vom eigenen System zu entfernen, reicht es nicht, ihn einfach zu löschen. Auch die Manipulationen müssen rückgängig gemacht werden.
Vorsicht Einbrecher!
Alle vier Minuten findet in Deutschland ein Wohnungseinbruch statt. In der Urlaubszeit ist das Risiko besonders hoch. Aber ein paar ziemlich simple Regeln senken es wieder. Ganz wichtig: Die Ferienpläne nicht über soziale Netzwerke im Internet posten. Das ist praktisch eine öffentliche Einladung für Langfinger. Zur Vorsorge gehört es auch, das Haus oder die Wohnung sorgfältig zu verschließen – inklusive aller Fenster. Hilfreich kann es sein, den Eindruck zu erwecken, die eigenen vier Wände seien bewohnt. Zum Beispiel über elektronische Rolläden oder Zeitschaltuhren für das Licht. Und über regelmäßig geleerte Briefkästen.
Mängel in Mietwohnungen
Ob Feuchtigkeit und Schimmel, ruhestörender Lärm oder defekte Einbauten – bei bestimmten Dauermängeln darf ein Mieter die Miete kürzen. Aber in welchen Fällen und um welchen Betrag, das ist in der Praxis kompliziert. Hilfe verspricht ein Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW. Er heißt "Mietminderung bei Wohnungsmängeln" und kostet 11,90 Euro plus Versand. Die Bestelladresse: Verbraucherzentrale NRW, Versandservice, Himmelgeister Str. 70, 40225 Düsseldorf.
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Stand: 09.07.2012, 10.12 Uhr
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